Inside PROGR

café révolution

Room 014
Intermediation, Institution, Literature, Performance, Media Art, Text

Das café révolution ist ein Ort der Begegnung, der von Schwarzen und Schwarzgelesenen Frauen und Femmes für Schwarze und Schwarzgelesene Personen, BIPOC und eine breitere, interessierte Öffentlichkeit geschaffen wurde. Ziel des Kollektivs ist die Schaffung eines physischen Safer Spaces für aktives anti-rassistisches Wirken, Selbstermächtigung und Bildung, Kultur, wie auch für Treffen, Austausch, Vernetzung, Verweilen und Healing für Schwarze und Schwarzgelesene Frauen und Femmes und alle, an anti-rassistischer Arbeit Interessierten Menschen.

Die Vision des Kollektivs ist, dass neben der Erarbeitung von faktischem Wissen, welches zentral ist, um Rassismus erkennen, mit ihm umzugehen und ihn dekonstruieren zu können, der Fokus auf die subjektive und persönliche Wirkungsebene von Rassismus unumgänglich ist, um ihn ganzheitlich begreifen und angehen zu können.

In diesem Safer Space werden sowohl inklusive als auch exklusive Veranstaltungen angeboten. Die exklusiven Veranstaltungen richten sich an Personen, die von bestimmten Diskriminierungsformen betroffen sind. Mit den inklusiven Events steht vor allem die Bildung und Sensibilisierung aller im Zentrum.

Olivier Aebischer

Studio 355
Text, Media

Kunstkommunikation_Kommunikationskunst

Was ich vor allem mache, ist, schreiben. Dies in allen möglichen Textformen: journalistisch, wissenschaftlich, essayistisch; schmales lyrisches und fotografisches Werk. Ich bin ein Kulturschaffender zumeist im Dienst von Kunstschaffenden, weil mir die Kunst und die Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern am Herzen liegen.

Zurzeit arbeite ich an

- der inhaltlich konzeptuellen Beratung in Kunstprojekten,

- der Bewirtschaftung einer Kunstsammlung,

- an Textvorträgen (Reden, Ausstellungseröffnungen etc.) und Moderationen (Gesprächsrunden, Workshops, Anlässe etc.),

- am Lektorat von Publikationen

- und an einem Roman.

 

Premio - Nachwuchspreis Darstellende Künste

Office 113
Theater, Dance, Performance, directing and scriptwriter, Szenografie

PREMIO ist ein Nachwuchspreis für Theater und Tanz. Seit 2000 wurde dieser jedes Jahr im Rahmen eines Wettbewerbs vergeben. Ab 2022/2023 wird kein Wettbewerb mehr durchgeführt, sondern acht Projekte werden ausgesucht und gleichermassen unterstützt. Das Ziel von PREMIO ist die Förderung junger Theater- und Tanz-Compagnien sowie deren Vernetzung mit freien Theaterhäusern und Festivals. PREMIO bietet darstellenden Künstler*innen eine Plattform, auf der sie ihre Projekte den Mitgliedern des Vereins PREMIO präsentieren und wichtige Kontakte knüpfen können. An einer Veranstaltung zeigen die Künstler*innen vor knapp 50 Theater- und Tanzhäusern sowie Festivals (Vereinsmitglieder) Ausschnitte ihrer Projekte. PREMIO legt den Fokus auf überregionale Zusammenarbeit. Während der Produktion haben die Künstler*innen mehrere Mitglieder an ihrer Seite, die sie unterstützen und begleiten. Der Röstigraben wird überwunden, indem die Künstler*innen aktiv befähigt werden, in verschiedenen Sprachregionen zu arbeiten (Residenzen, Gastspiele, PREMIO-Visits) und die Mitglieder entsprechend ihren Ressourcen stärker eingebunden werden.

Der Verein PREMIO wurde im Jahr 2001 gegründet. PREMIO ist das Schweizer Diffusions- und Produktions-Netzwerk für Nachwuchs. Ziel des Netzwerks ist es, jede Saison acht neue aufstrebende Künstler*innen oder Compagnien und ihre Projekte im Bereich der Darstellenden Künste auszuwählen, die in ihrer lokalen Szene bestenfalls bereits Fuss gefasst haben und nun den Schritt in Richtung nationale Sichtbarkeit wagen. PREMIO ist für Nachwuchskünstler*innen die erste nationale Anlaufstelle, um ein nationales Netzwerk aufzubauen und damit Arbeitsbeziehungen zu Institutionen und zu den anderen ausgewählten Künstler*innen zu schaffen. PREMIO fördert den Blick über den Tellerrand – geografisch, künstlerisch und in der Form der Zusammenarbeit. 

Aktuell zählt PREMIO 53 Mitglieder aus allen drei Landesteilen der Schweiz. Dabei handelt es sich um Theater- und Tanzhäuser, Festivals und Hochschulen.