Inside PROGR

Caroline Schenk

Studio 211
Performance, Theater

In den letzten Jahren habe ich angefangen „Performances für die Kamera“ - genannt nach den feministischen Künstlerinnen in den Siebzigern - zu entwickeln. Dabei kann ich mich als Performerin und als Regisseurin gleichermassen entfalten. In meinen explizit für die Kamera realisierten Video-Performances probiere ich, die Realität, die ich vorfinde, zu hinterfragen, zu verzerren und damit verschiedene Blickwinkel zu eröffnen.

Ich arbeite gerne mit der Verfremdung und Transformation von Alltagsobjekten und Alltagssituationen und versuche dabei, eine Art kritische Dekonstruktion unserer Lebenswelten zu erreichen und damit neue (innere) Bilder auszulösen und Assoziationsketten zu initiieren.

Ich mag die einfache und direkte Aktion. Meine Videoarbeiten sollen –  trotz oder wegen ihrer Kürze und unmittelbaren Verständlichkeit – Interpretationen auf mehreren Ebenen zulassen und so, meist auf humorvolle Weise, eine subversive Kraft entfalten.

Videostill - Projekt PlaySchubert