Program

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Sa.
12.09.

Einfach gesagt: In dieser Diskussion geht es um koreanische Filme. In diesen Filmen sehen zum Beispiel wir Menschen, die sich fremd fühlen oder nirgendwo dazugehören. Die Teilnehmenden der Diskussion sprechen darüber, warum diese Gefühle auch Menschen in anderen Ländern berühren.

In der heutigen globalisierten Gesellschaft sind das Gefühl, "Grenzgänger*in", "Aussenseiter*in" oder ein "Mensch, der nirgendwo hingehört" zu sein, zu zentralen Motiven im zeitgenössischen koreanischen Independent-Kino geworden. Die in für das Filmfestival Kino Kosova kuratierten Filme verkörpern genau diese Empfindungen.

Diese Veranstaltung untersucht, wie koreanische Regisseur*innen diese subtilen Facetten von Entfremdung und Isolation in eine filmische Sprache übersetzen, und erörtert, wie diese lokal geprägte Gefühlswelt bei einem Publikum mit unterschiedlichem geografischem und historischem Hintergrund Anklang findet. Und letztendlich universelles Mitgefühl und Solidarität fördert.

Veranstaltet vom SIFF – Seoul Independent Film Festival. 

Das Panel findet im Rahmen von Kino Kosova statt, 9.-13.9.26.

PROGR Kleine Bühne
14:30–15:45 h (Doors: 14 h)
Admission: Frei (kostenlos)
Presenter: Kino Kosova
Further information

Einfach gesagt: Zuerst diskutieren zwei Künstlerinnen und eine Kuratorin zusammen über Kunst. Danach gibt es einen Apéro und du kannst die Kunstausstellung besuchen.

Eine Kuratorin & zwei Künstlerinnen im Gespräch.

Laureta Hajrullahu ist eine Multimedia-Künstlerin aus Prishtina. Sie arbeitet mit digitalen Medien und Textilien. Sie untersucht die Beziehung zwischen virtueller und physischer Welt sowie Fragen nach Identität und Intimität.

Anita Muçolli (*1993) ist eine Schweizer Künstlerin mit kosovarischen Wurzeln. Sie untersucht die psychologische Wirkung von Objekten, Gebäuden und Räumen. Letztes Jahr hat sie den Manor Kunstpreis des Kantons Bern gewonnen. 

Für Elise Lammer spielen öffentliche und private Räume eine wichtige Rolle. Sie rückt die Konstruktion und den Ausdruck von Identität ins Zentrum. 

Nach dem Gespräch: Apéro & Werkpräsentation. 

Kunstausstellung: 09.-13.09.2026, Projektraum Labor, Progr. 

Mehr Infos: kinokosova.com
 

Das Lehrerzimmer, LABOR
16–17:30 h (Doors: 15:45 h)
Admission: Frei
Presenter: Kino Kosova
Further information

Einfach gesagt: An diesem Abend legen zwei DJs auf, Altin Boshjnaku aus Kosovo und Alina aus Luzern.

Aus Kosovos Underground-Musikszene hinter Decks in ganz Europa und Bern. Altin Boshnjaku bewegt sich zwischen House, Minimal und Techno, zwischen dem Zone Club in Prishtina bis ans Unum und Sunwaves Festival. Verspielt, präzise, tragend.

Von Luzern nach Bern - Alina verbindet ihre Leidenschaft für Geschichten mit ihrer Liebe zur elektronischen Musik. Ihre Sets sind groovig, treibend und voller eingängiger Vocals. Sets wie athmosphärische Drehbücher. Hajde, seid dabei!

Diese Veranstaltung ist Teil des Filmfestivals Kino Kosova, 09.-13.09.2026. Wir zeigen zeitgenössische Filme aus Kosovo und der Diaspora. Unser diesjähriges Gastland ist Südkorea. 

Die Kunstausstellung von Laureta Hajrullahu findest du im Projektraum Labor, Progr. Artist Talk am 12.09.2026, 16:00. 

Mehr Infos: kinokosova.com. 

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Wir freuen uns auf dich und euch!

PROGR Turnhalle
22–02 h (Doors: 22 h)
Admission: CHF 10.-
Presenter: Kino Kosova
Further information

Einfach gesagt: In dieser Ausstellung zeigt die Küstlerin Laureta Hajrullahu ihre Kunst.

Wie und wo verlaufen die Grenzen zwischen der digialen und der analogen Welt? Das untersucht Laureta Hajrullahu (*1997), bildende Künstlerin aus Prishtina.

Mit Installationen, Videoarbeiten, verschiedensten Materialien und spielbasierten Umgebungen entwickelt sie spekulative Landschaften, die Vorstellungen von Identität, Raum und Realität hinterfragen.

Der Artist Talk mit Laureta Hajrullahu, der Künstlerin Anita Muçolli und der Kuratorin Elise Lammer findet am 12.09.2026, 16 Uhr im Lehrer*zimmer statt. 

Die Ausstellung findet im Rahmen des Filmfestivals Kino Kosova statt, 09.-13.09.2026. Mehr Infos: kinokosova.com

LABOR
11–18 h
Admission: Frei
Presenter: Kino Kosova
09. – 13.09.2026
Further information

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
12–16 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Su.
13.09.

Einfach gesagt: Dieser Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer Frau aus Südkorea. Sie hat an einem Aufstand miterlebt und musste danach flüchten. Nun erzählt die Frau ihrer Tochter von ihren Erlebnissen.

Eines Tages erzählt die Mutter ihrer Tochter, dass sie den Jeju-4.3-Aufstand miterlebt hat – insbesondere, wie sie in den Aufstand verwickelt wurde und weshalb sie nach Japan floh. Im Jahr 2018, 70 Jahre nach dem Massaker, bringen die Tochter und ihr Verlobter die Mutter auf die Insel Jeju, obwohl diese aufgrund von Alzheimer allmählich ihr Gedächtnis verliert.

Regie: Yang Yong-hi

Dauer: 118 min

Sprache: OV Japanisch & Koreanisch | Englisch, Deutsch

Genre: Dokumentarfilm

Land: Japan, Republik Korea (Südkorea)

Jahr: 2021

Dieser Film läuft im Rahmen des Filmfestivals Kino Kosova, 09.09.-13.09.2026. Unser Gastland ist dieses Jahr Südkorea. 

Check auch unsere anderen Filme und Events aus!

Mehr Infos: www.kinokosova.com

Wir freuen uns auf dich und euch!

PROGR Turnhalle
17–19 h (Doors: 16:30 h)
Admission: CHF 18.- (AHV/ IV/ ALV/in Ausbildung 15.-; Progr-Mitlgieder: 13.-; Kultur-GA: 0.-)
Presenter: Kino Kosova
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Einfach gesagt: Ein Konzert mit Musik aus Chile

INTI-ILLIMANI HISTÓRICO : Founded in Chile in 1967, Inti-Illimani Histórico is one of the most influential and celebrated ensembles in Latin American music. For nearly six decades, the group has captivated audiences around the world with a unique artistic vision that blends traditional Latin American roots, musical excellence, and profound poetic expression.

Led by Horacio Salinas, the group's musical director and principal composer since 1968, alongside José Seves and Horacio Durán, Inti-Illimani Histórico continues to perform on major stages across Europe, Asia, and Latin America, enchanting audiences with timeless melodies, masterful musicianship, and an enduring creative spirit.

A rare opportunity to experience live one of the most admired and influential ensembles in the history of Latin American music.

PROGR Aula
20–21:30 h (Doors: 19 h)
Admission: CHF 65.-
Pre-selling
Presenter: Association Onírico
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Einfach gesagt: Carlo Mombelli und Msaki spielen mit ihrer Band ein Konzert.

Carlo Mombelli gilt als einer der kompromisslosesten Bassisten Südafrikas in der kreativen Musik. Sein bildhaftes Klanguniversum ist im Jazz verwurzelt und öffnet sich gleichzeitig der zeitgenössischen Komposition, offenen Form und subtilen Klangarchitekturen. Tief schöpft er aus dem afrikanischen Musikbewusstsein, sowie der europäischen Moderne. In dieser mystischen Innerlichkeit definiert die gefeierte Sängerin Msaki den aktuellen südafrikanischen Gesang neu. Ihre volle, dunkle Stimme ist intim, verletzlich und hat gleichzeitig eine klare, kraftvolle Strahlkraft mit einer furchtlosen, emotionalen Dringlichkeit, die unter die Haut geht. Carlo's neues Album «The World Is Dancing on the Edge of a Cliff» wird in Kürze bei Clap Your Hands Records erscheinen.
Msaki: Gesang, Matthieu Michel: Trompete, Jeroen van Vliet: Piano, Carlo Mombelli: E-bass & Stimme, Jorge Rossy: Schlagzeug

Sonarraum U64
20–00 h (Doors: 19:30 h)
Admission: CHF 35.- (Eintrittskategorie frei wählbar: 25, 35, 45 CHF)
Presenter: Jazzwerkstatt Bern
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Einfach gesagt: Dieser Spielfilm stammt aus Kosovo. Er erzählt die Geschichte einer Frau. Sie wird mit ihrer schwierigen Vergangenheit konfrontiert. Sie hat im Krieg Gewalt erlebt.

Sara, eine Schauspielerin, nimmt an einem Kunsttherapieprogramm in einem Rehabilitationszentrum für Frauen im Kosovo teil und hilft den Überlebenden dabei, ihren Schmerz in Kunst umzuwandeln. Während sie tief in diese Geschichten eintaucht, zwingen sie unerwartete Entdeckungen dazu, sich mit ihrem eigenen verdrängten Kriegstrauma auseinanderzusetzen, das mit ihrem Vater und ihrer anderen Identität, Hana, verbunden ist.

Regie: Ujkan Hysaj

Dauer: 90 min

Sprache: OV Albanisch, Serbisch | UT Deutsch, Englisch

Genre: Drama

Besetzung: Sheqerie Buqaj, Ilire Vinca, Ermin Bravo, Refet Abazi

Land: Kosovo

Jahr: 2025

Dieser Film ist Teil des Filmfestivals Kino Kosova, 09.-13.09.2026. 

Mehr Infos zum Programm und zu den Events rund um die Filme: www.kinokosova.com

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

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PROGR Turnhalle
20–21:45 h (Doors: 19:30 h)
Admission: CHF 18.- (AHV/ IV/ ALV/in Ausbildung 15.-; Progr-Mitlgieder: 13.-; Kultur-GA: 0.-)
Presenter: Kino Kosova
Further information

Einfach gesagt: In dieser Ausstellung zeigt die Küstlerin Laureta Hajrullahu ihre Kunst.

Wie und wo verlaufen die Grenzen zwischen der digialen und der analogen Welt? Das untersucht Laureta Hajrullahu (*1997), bildende Künstlerin aus Prishtina.

Mit Installationen, Videoarbeiten, verschiedensten Materialien und spielbasierten Umgebungen entwickelt sie spekulative Landschaften, die Vorstellungen von Identität, Raum und Realität hinterfragen.

Der Artist Talk mit Laureta Hajrullahu, der Künstlerin Anita Muçolli und der Kuratorin Elise Lammer findet am 12.09.2026, 16 Uhr im Lehrer*zimmer statt. 

Die Ausstellung findet im Rahmen des Filmfestivals Kino Kosova statt, 09.-13.09.2026. Mehr Infos: kinokosova.com

LABOR
11–18 h
Admission: Frei
Presenter: Kino Kosova
09. – 13.09.2026
Further information

Tu.
15.09.

Einfach gesagt: Milonga ist ein Tanzveranstaltung. Es wird Tango getanzt.

Eric Müller und Jeusa Vasconcelos organisieren seit zwanzig Jahren jeden Dienstag eine überregional beliebte Milonga im PROGR. Beide haben die lokale Tangoszene mit ihren Kursen und Veranstaltungen entscheidend geprägt. Im stilvollen und warmen Ambiente der Aula entsteht jeweils eine Stimmung, bei der niemand lange sitzen bleibt. 

PROGR Aula
20:30–23:30 h
Admission: CHF 15.-
Presenter: tango-ericandjeusa
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We.
16.09.

Einfach gesagt: Bei dieser Premiere treffen der Schlagzeuger Jim Black und der Sänger Andreas Schaerer erstmals als Duo aufeinander und versprechen ein energiegeladenes Konzert voller Kreativität und musikalischer Überraschungen.

Zwei der eigenständigsten Stimmen des internationalen Jazz treffen erstmals als Duo aufeinander: Der legendäre Schlagzeuger Jim Black, bekannt aus prägenden Projekten mit Tim Berne, Dave Douglas, Laurie Anderson und John Zorn, trifft auf den Schweizer Stimmvirtuosen Andreas Schaerer, dessen künstlerischer Weg ihn unter anderem mit Bobby McFerrin, Michael Wollny, Soweto Kinch und Vincent Peirani zusammengeführt hat.

In dieser Uraufführung verschmelzen Blacks explosive Rhythmussprache und Schaerers grenzenlose vokale Fantasie zu einem hochenergetischen Dialog voller Überraschungen, Spielfreude und klanglicher Abenteuerlust. Ein Konzert ohne Netz und doppelten Boden – intensiv, virtuos und mit der elektrisierenden Spannung eines ersten gemeinsamen Aufbruchs.

Atelier 363
20:30–22:30 h (Doors: 19:30 h)
Admission: CHF 25.- (Reservationen an info@andreasschaerer.com)
Presenter: Atelier 363
Further information

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Th.
17.09.

Einfach gesagt: Beim Proben zuhören über Mittag.

Einblicke über die Mittagsszeit in die musikalischen Proben und Vorbereitungen vom Projekt «Gränzgängig – Volksmusik auf neuen Wegen», das jeweils am selben Abend um 20.00 Uhr in der PROGR Aula aufgeführt wird. 

Geniessen Sie davor oder anschliessend ein feines Mittagessen sowie ein reichhaltiges Salatbuffet in der PROGR Turnhalle.

Beim dritten Konzert im Jahr 2026 loten das Ensemble Viertaktmotor mit Nayan Stalder (Hackbrett), Raphael Heggendorn (Cello), Kaspar Eggimann (Akkordeon), Laurin Moor (Kontrabass) zusammen mit der schwedischen Musikerin Emilia Amper gemeinsam die Grenzen von Schweizer Volksmusik aus. 

Foto Emilia Amper: Olof Grind

PROGR Aula
12:12 h
Admission: Kollekte
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion, Viertaktmotor
Further information

Einfach gesagt: Führung durch die Ausstellung von Eva de Souza

Hinweis: Die Führung wird vom 17.09.2026 auf den 24.09.2026 verschoben.

Die Leiterin der Stadtgalerie, Eva-Maria Knüsel, führt durch die Ausstellung «tecidos que curam» von Eva de Souza. Die Gebärdendolmetscherin Janet Fiebelkorn übersetzt simultan in Gebärdensprache. Alle nicht-hörenden, hörbehinderten und hörenden Besucher*innen sind herzlich willkommen!

Sprachen: Deutsch, Gebärdenprache

Stadtgalerie
18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
Further information

Einfach gesagt: Verleihung des Kurt Marti Literaturpreises

Am Abend stellen fünf Literaturschaffende ihre für den Literaturpreis nominierte Werke vor. Ein Werk wird am Ende ausgezeichnet.

Beschränkte Anzahl Plätze für Teilnehmende. Bitte um Reservation, gerne per Email an .

PROGR Kleine Bühne
20–22:15 h (Doors: 19 h)
Admission: Frei (Reservation empfohlen)
Presenter: Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Verein
Further information

Einfach gesagt: «Gränzgängig» ist eine Konzertreihe bei der es um aktuelle Volksmusik geht. Beim dritten Konzert spielt die Schwedin Emilia Amper ihre Musik.

«Gränzgängig – Volksmusik auf neuen Wegen» ist eine Konzertreihe, die den Fokus auf die aktuelle und sich ständig weiterentwickelnde Volksmusik legt und sich auch die Frage stellt: «Was ist Volksmusik überhaupt und wo sind ihre Grenzen?»

Hinter dem Projekt steht das Ensemble Viertaktmotor in Koproduktion mit dem PROGR. An fünf Terminen im Jahr lädt Viertaktmotor ausgewählte nationale und internationale Künstler:innen aus der aktuellen Volksmusikszene und anderen Genres ein, um mit ihnen die Grenzen der Volksmusik auszuloten. Das Ensemble Viertaktmotor besteht aus: Nayan Stalder (Hackbrett), Raphael Heggendorn (Cello), Kaspar Eggimann (Akkordeon), Laurin Moor (Kontrabass).

In einer einzigen Probe wird gemeinsam Musik von den Gäst:innen und von Viertaktmotor erarbeitet. Es wird experimentiert, improvisiert, neu interpretiert und instrumentiert, bevor die Musik am gleichen Abend dem Publikum präsentiert wird. So entsteht jedes Mal ein einzigartiges Konzerterlebnis voller kreativer Energie und eines spannungsvollen Austauschs zwischen den Künstler:innen und dem Publikum. Am selben Tag um 12.12 Uhr gibt es bereits einen Einblick in das musikalische Proben.

Emilia Amper ist eine der gefragtesten Folk-Musikerinnen Schwedens, Grammy-Nominierte in Schweden und den USA, Gewinnerin eines norwegischen Grammys, «Artist of the Year» bei den Swedish Folk & World Music Awards, Weltmeisterin auf der Nyckelharpa, ausgezeichnet als nationale Fiedlerin des Königreichs sowie Preisträgerin des nordischen Komponistenpreises, des NPU-Preises.

In ihrer Musik verbinden sich ein tiefes Wissen und eine grosse Liebe zu traditionellen Stilen mit einer grenzenlosen, offenen Erkundung der Möglichkeiten der Nyckelharpa. Mit ihrer Ausstrahlung, Virtuosität und Energie bewegt sie sich mühelos über stilistische Grenzen hinweg und berührt Menschen in kleinen wie grossen Konzertsälen auf der ganzen Welt.

Foto: Olof Grind

PROGR Aula
20 h (Doors: 19:30 h)
Admission: Kollekte
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion, Viertaktmotor
Further information

Einfach gesagt: Bei dieser Premiere treffen der Schlagzeuger Jim Black und der Sänger Andreas Schaerer erstmals als Duo aufeinander und versprechen ein energiegeladenes Konzert voller Kreativität und musikalischer Überraschungen.

Zwei der eigenständigsten Stimmen des internationalen Jazz treffen erstmals als Duo aufeinander: Der legendäre Schlagzeuger Jim Black, bekannt aus prägenden Projekten mit Tim Berne, Dave Douglas, Laurie Anderson und John Zorn, trifft auf den Schweizer Stimmvirtuosen Andreas Schaerer, dessen künstlerischer Weg ihn unter anderem mit Bobby McFerrin, Michael Wollny, Soweto Kinch und Vincent Peirani zusammengeführt hat.

In dieser Uraufführung verschmelzen Blacks explosive Rhythmussprache und Schaerers grenzenlose vokale Fantasie zu einem hochenergetischen Dialog voller Überraschungen, Spielfreude und klanglicher Abenteuerlust. Ein Konzert ohne Netz und doppelten Boden – intensiv, virtuos und mit der elektrisierenden Spannung eines ersten gemeinsamen Aufbruchs.

Atelier 363
20:30–22:30 h (Doors: 19:30 h)
Admission: CHF 25.- (Reservationen an info@andreasschaerer.com)
Presenter: Atelier 363
Further information

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Fr.
18.09.

Einfach gesagt: Experimentelles Konzert

Zwei Duokonzerte zeitgenössisch improvisierter Musik in der WIM Bern: Cath Roberts & Olie Brice (UK) sowie Severin Rusch & Giuseppe Mennuti (CH/IT).

Cath Roberts & Olie Brice 
Cath Roberts – Alt/Baritonsaxophon; Olie Brice – Kontrabass

Cath Roberts und Olie Brice haben in verschiedenen Formationen zusammengearbeitet, darunter Brice’s Oktett und das Kollektiv «Spinningwork». Während des Lockdowns experimentierten sie mit Onlinezusammenarbeit, was zu ihrem Debüt-Duoalbum «Conduits» (Relative Pitch) führte – aufgenommen gleichzeitig in den resepektiven Wohnungen der beiden Musiker:innen. Ihr zweites Album «Setpieces» – erfreulicherweise dieses Mal im gleichen Raum aufgenommen – ist nun erschienen. Improvisierte Sax/Bass Duos, mit Free Jazz Kontrapunkt, Klangexplorationen und viel mehr.

Calm, No Rusch
Severin Rusch, Drums; Giuseppe Mennuti, Bass

Das Duo Calm, No Rusch entstand aus der langjährigen Freundschaft zwischen Severin Rusch und Giuseppe Mennuti, die sich während ihres Studiums an der Hochschule der Künste in Bern kennenlernten. Das Projekt fokussiert sich auf die Transformation langer Klänge, welche kontrastierend bearbeitet werden und durch den Einsatz von erweiterten Techniken und Ansätzen, die von Noise bis zu subtilsten Dynamiken reichen, zyklische Wiederholungen ermöglicht. Ziel ist es, eine kontinuierliche Exploration zu verfolgen, in der die Wahrnehmung von Zeit und Raum fliessend und veränderlich wird.

pakt, EG West 013
20 h (Doors: 19:30 h)
Presenter: WIM Bern
Further information

Einfach gesagt: An zwei Nachmittagen gibt es viel zu sehen und zu erleben. Für Kinder, aber auch für Erwachsene. Kommt vorbei und baut mit uns an einer gemeinsamen Skulptur, lass dich zeichnerisch porträtieren und sei dabei wenn die Künstlerin Sarah Hugentobler mit den Kidswest-Kids eine «Ansprache» der anderen Art hält. Wir feiern 20 Jahre Kidswest.

Vor genau 20 Jahren hat die Künstlerin Erika (Meris) Schüppach das freie Kunstatelier für Kinder und Jugendliche in Bern West ins Leben gerufen. Diesen runden Geburtstag möchten wir gemeinsam
mit euch feiern!

Die Jubiläumsausstellung von Kidswest gibt Einblick in das künstlerische Schaffen der Kinder und Jugendlichen aus Bethlehem und lädt dazu ein, selbst ein Werk für die Ausstellung zu kreieren. 

Freitag, 18. September, 14:00 – 18:00 Uhr
Ausstellung 20 Jahre Kidswest

14:00 – 17:00 Uhr
Gemeinsame Skulptur bauen für die laufende Ausstellung (für Kinder und Erwachsene)

Samstag, 19. September, 14:00 – 20:00 Uhr
Ausstellung 20 Jahre Kidswes, laufender Barbetrieb, lebendige Porträt-Automaten 

16:30 Uhr
Performance von Sarah Hugentobler mit Kidswest-Kindern

17:00 Uhr
Apéro

 

kulturpunkt, EG West 009
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: kidswest.ch
18. – 19.09.2026
Further information

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Sa.
19.09.

Einfach gesagt: Flohmarkt für Vintage Kleider und Accessoires.

Schnäppchenjäger:nnen, Fashionistas und Vintage-Liebhaber:innen aufgepasst!

Jeden dritten Samstag im Monat findet der PROGR MARKT «vintage flea market» in der PROGR Turnhalle statt. Der «vintage flea market» wird von Barbara Müller / www.vintagefleamarket.ch organisiert und durchgeführt.

An den Marktständen findet ihr edle Accessoires, rare Schallplatten, charaktervolle Schuhe, einzigartigen Schmuck, stilvolle Kleider und Vieles mehr, was das Vintage-Herz begehrt.

Ab sofort kannst du dich für einen Stand anmelden. Ein Stand mit Tisch in der Turnhalle auf dem unteren Boden kostet CHF 39.-. Es kann jeweils ein Kleiderständer für CHF 15.- dazu gemietet werden. Sobald die Plätze auf dem Turnhalle-Boden ausverkauft sind, schaltet sich die zusätzliche Option eines Marktstandes im Korridor beim PROGR Gang Ost auf. Diese Stände kosten je CHF 25.-.

Bitte lies die Marktordnung kurz durch. Bei Fragen findest weitere Informationen unter: vintagefleamarket.ch

Wir freuen uns auf einen schönen Markttag mit euch!

Veranstalter*in: Barbara Müller / www.vintagefleamarket.ch / Weitere Informationen. Bei Fragen gerne eine Email an: info@vintagefleamarket.ch

 

PROGR Turnhalle
10–15 h
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion, Barbara Müller
Further information

Einfach gesagt: Spass am Tanzen zu Swingmusik

Das Highlight der Berner Lindy Hopper in der Aula des Progr. Die Aula bietet ein Ambiente, das zum Tanzen einlädt und ist mit ihrer Grösse ideal, um sich beim Tanzen nach Lust und Laune zu bewegen. Die ausgelassene Stimmung liess das BEswingt bereits über die Grenzen Berns bekannt werden. Regelmässig spielen Live-Bands, zu deren Musik man sich beim Tanzen in die Swing-Ära mit ihren von Musik und Tanz gefüllten "ballrooms" zurückversetzen lassen kann. Mit oder ohne Partner kann man im Crash Kurs erste Einblicke in den Swing-Tanz gewinnen und sich vom Swingfieber anstecken lassen.

20:30 - 21:30: Crash-Kurs (keine Vorkenntnisse und kein/e Tanzpartner/-in nötig)

ab 22:00: Die Band "Dussex True Blue" und DJ Musik bis 1:30

PROGR Aula
20:30–01:30 h (Doors: 20:10 h)
Presenter: Verein Swing Machine Bern

Einfach gesagt: Konzerte von Siselabonga und SiAM! (Afro, Soul, Hip Hop, Dancehall, Reggae)

Siselabonga ist ein schweizerisch-südafrikanisch-simbabwisches Duo, bestehend aus der Singer-Songwriterin Nongoma Ndlovu und dem Perkussionisten Fabio Meier. Mit ihrem eigenen Genre, Afro Soul Tronic, verweben Siselabonga diasporische afrikanische Wurzeln (Afro), emotionale Tiefe und Intensität (Soul) sowie experimentelle elektronische Texturen. Musik, die vibriert, sinnlich ist und bewegt. Der Grenzen auslotende Sound des Duos hat ihm bereits den Titel «Best Song of the Week on Radio 3FACH» (2023) sowie eine Platzierung auf der Swiss Music Global & Folk Playlist beschert.

Aufgewährmt nimmt SiAM! das Publikum mit in die Welt des Hip Hop der anderen Art. Treibende Beats sorgen dafür, dass kein Kopf unbewegt bleibt. Im Zentrum steht der Multiinstrumentalist Samuel Zingg, der als Rapper durch die Songs führt und mit perkussiven Einlagen die Stimmung anheizt. Hannah Zingg bringt mit Piano und ausdrucksstarkem Gesang Tiefe und Wärme in den Sound. Schlagzeuger Philippe Duccomun und Bassist Russo Fugueiredo legen ein solides Fundament, während Gitarrist Dominic Baumgartner für explosive Momente sorgt. SiAM! live ist ein mitreissendes Erlebnis, das zum Abtauchen, Austoben und Tanzen einlädt.

Samuel Zingg: Rap, Percussion | Hannah Zingg: Piano, Gesang  | Dominic Baumgartner: Gitarre | Russo Fugueiredo: Bass | Phillippe Ducommun: Schlagzeug

                                                 

PROGR Turnhalle
22 h (Doors: 21 h)
Admission: Vorverkauf 20.- / Abendkasse 25.-
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Einfach gesagt: An zwei Nachmittagen gibt es viel zu sehen und zu erleben. Für Kinder, aber auch für Erwachsene. Kommt vorbei und baut mit uns an einer gemeinsamen Skulptur, lass dich zeichnerisch porträtieren und sei dabei wenn die Künstlerin Sarah Hugentobler mit den Kidswest-Kids eine «Ansprache» der anderen Art hält. Wir feiern 20 Jahre Kidswest.

Vor genau 20 Jahren hat die Künstlerin Erika (Meris) Schüppach das freie Kunstatelier für Kinder und Jugendliche in Bern West ins Leben gerufen. Diesen runden Geburtstag möchten wir gemeinsam
mit euch feiern!

Die Jubiläumsausstellung von Kidswest gibt Einblick in das künstlerische Schaffen der Kinder und Jugendlichen aus Bethlehem und lädt dazu ein, selbst ein Werk für die Ausstellung zu kreieren. 

Freitag, 18. September, 14:00 – 18:00 Uhr
Ausstellung 20 Jahre Kidswest

14:00 – 17:00 Uhr
Gemeinsame Skulptur bauen für die laufende Ausstellung (für Kinder und Erwachsene)

Samstag, 19. September, 14:00 – 20:00 Uhr
Ausstellung 20 Jahre Kidswes, laufender Barbetrieb, lebendige Porträt-Automaten 

16:30 Uhr
Performance von Sarah Hugentobler mit Kidswest-Kindern

17:00 Uhr
Apéro

 

kulturpunkt, EG West 009
14–20 h
Admission: Frei
Presenter: kidswest.ch
18. – 19.09.2026
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Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
12–16 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Su.
20.09.

Neue Musik

PROGRAMM

UMS’nJIP
In der Nahaufnahme verwildern wir - das ganze Buch
im störgarten - entwendete fenster - neophyten - eins
für Stimme, Blockflöten und Elektronik (Audio & Video)
integrale Aufführung aller Gedichte und Zyklen aus dem gleichnamigen Lyrikband In der Nahaufnahme verwildern wir von Rolf Hermann, 2022-26

13h — Türoffnung & Einführung
14-15h20 — Teil 1 - im störgarten
16-17h15 — Teil 2 - entwendete fenster
18-19h20 — Teil 3 - neophyten
20-22h00 — Teil 4 - eins
dazwischen und danach Gathering mit UMS’nJIP

Wer am 20. September ins Atelier 363 ins PROGR nach Bern kommt, sollte vor allem eines mitbringen: Zeit. Viel Zeit. Nicht weil man acht Stunden still auf einem Konzertstuhl sitzen müsste, sondern weil genau das Gegenteil beabsichtigt ist. UMS'nJIP laden zu einer 11-stündigen Erfahrung ein, bei der Musik, Literatur und Begegnung ineinanderfliessen. Der Anlass beginnt um 13.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr. Im Mittelpunkt steht die vollständige Vertonung von Rolf Hermanns Gedichtband "In der Nahaufnahme verwildern wir". Das Walliser Neue Musik-Duo UMS'nJIP (Ulrike Mayer-Spohn und Javier Hagen) hat sämtliche Gedichte des Bandes vertont. Herausgekommen ist ein Werk von gut sechs Stunden Dauer, aufgeteilt in vier jeweils 90-minütige Konzertblöcke. Dazwischen bleibt Zeit zum Nachdenken, Reden, Nachlesen - und genau darin liegt die eigentliche Idee des Tages. UMS'nJIP setzen damit ihre Reihe von ungewöhnlichen Formaten konsequent fort. Statt kurzer Programmpunkte und schneller Eindrücke lädt das Duo zu einem Tag ein, der sich bewusst dem Rhythmus der Beschleunigung entzieht.

Das Schweizer Neue Musik-Duo UMS’nJIP ist eines der aktivsten Ensembles für Neue Musik der Gegenwart. Über 1600 Konzerte, 300 Uraufführungen in 40 Ländern sowie mehr als 35 internationale Preise säumen ihren musikalischen Weg. 

MITWIRKENDE
UMS'nJIP
Ulrike Mayer-Spohn, Blockflöten/Elektronik
Javier Hagen, Stimme/Elektronik

EINFACH GESAGT
UMS’nJIP präsentieren die integrale Vertonung des Lyrikbands In der Nahaufnahme verwildern wir von Rolf Hermann, vier Liederabende im Zweistundentakt an einem Tag.

EINTRITTSPREIS
Eintritt frei, Kollekte

PROGR Atelier 363
13 h (Doors: 13 h)
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Mo.
21.09.
We.
23.09.

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
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Th.
24.09.

Einfach gesagt: Führung durch die Ausstellung von Eva de Souza

Hinweis: Die Führung wurde vom 17.09.2026 auf den 24.09.2026 verschoben.

Die Leiterin der Stadtgalerie, Eva-Maria Knüsel, führt durch die Ausstellung «tecidos que curam» von Eva de Souza. Die Gebärdendolmetscherin Janet Fiebelkorn übersetzt simultan in Gebärdensprache. Alle nicht-hörenden, hörbehinderten und hörenden Besucher*innen sind herzlich willkommen!

Sprachen: Deutsch, Gebärdenprache

Stadtgalerie
18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
Further information

Einfach gesagt: Drei Musikstücke zeigen, wie sich Klänge, Bilder und Regeln verändern können. Das Publikum kann bei einem Stück mitmachen. Die Werke laden dazu ein, genau hinzuhören und Neues zu entdecken.

Das Programm präsentiert drei audiovisuelle Werke, die die fragile Dynamik zwischen wahrgenommener Ordnung und ständiger Veränderung untersuchen. Zentral ist das Wechselspiel von Ordnung und Störung, das musikalische Systeme als offene, dynamische Organismen begreifbar macht und das Publikum von der reinen Beobachtung in eine aktive Rolle innerhalb des Systems überführt.

Das Projekt wird vom ad hoc Ensemble mitentwickelt, dessen Mitglieder individuelle Kompetenzen wie multimediale Konzertformate, soziale Musikförderung, neue Werke und Improvisation einbringen.

Vicente Moronta, Oboe
Zoé Pouri, Violine
Predrag Tomić, Akkordeon
Oleksandra Katsalap, „Zonkeytonk“-Synth, Video und Elektronik
Leonardo Idrobo, Synth
Michel Roth, Video und Konzept

PROGR Kleine Bühne
19 h
Admission: Abendkasse: 10 CHF (Studierende) / 20 CHF (on a budget) / 35 CHF (geht klar)
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Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Fr.
25.09.

Einfach gesagt: Eine monatliche Partyreihe mit DJs, die 2000er spielen. An diesem Abend: 2009

So viele Dinge passierten in nur einem Jahr. Eben noch sahen wir vier Typen in Las Vegas dabei zu, wie sie ihr Hangover verarbeiteten, und kurz darauf folgten wir den blauen Wesen nach Pandora. Wir luden ein letztes Mal unsere Prepaid-SIM auf, bevor wir wenig später die damals noch unbekannte App namens WhatsApp herunterluden.
Wer nicht vollends Minecraft verfallen war, erlebte auch musikalisch einige Banger: Lady Gaga beschenkte uns mit „Poker Face“ und „Bad Romance“, bevor sie ein Jahr später ihr legendäres Fleischkleid präsentierte. Eine weitere der zahlreichen Königinnen namens Beyoncé veröffentlichte mit „Halo“ und „Single Ladies“ zwei Songs, die bis heute als Legenden gelten. Eins ist spätestens jetzt klar: Diese Nacht wird alles andere als langweilig. 

Mestrø und Sir Super Smart gehen dem Jahrzehnt genaustens auf den Grund und weiten ihre erfolgreiche Partyreihe «What a Year!» nun auf die Jahre 2000 bis 2009 aus.

Strictly 00er, Jahr für Jahr, Monat für Monat.

PROGR Turnhalle
22 h
Admission: Wir arbeiten mit dem 10nach10 Konzept. Ab 21 Uhr kann man sich kostenlos einen Stempel an der Kasse holen – damit ist der Eintritt für euch die ganze Nacht gratis. Wer erst nach 22:00 Uhr kommt oder bis dahin keinen Stempel hat, zahlt 10.–
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Sa.
26.09.

Einfach gesagt: Biandapid feiert die Plattentaufe ihres neuen Albums «Recollection» in der PROGR Turnhalle.

Live performter Cinematic-Techno hat einen Namen: Biandapid. Das Trio um Kenny Niggli (Synths, Voc), Fabian Hänni (Drums) und Daniel Somaroo (Bass, Guitar, Voc) hat sich an der ZHdK kennengelernt und seither eines klargemacht: sterilen Knopfdruck-Techno oder Playbutton-Routine kennen sie nicht – lieber lassen sie alles in Echtzeit eskalieren und nehmen dabei auch gerne mal die Bühne auseinander (soundtechnisch, versteht sich). Kenny turnt in seinem Synth-Palast, Fabian prügelt sich schweisstreibend durch sein Drumset und Daniel hält mit fokussierter Präzision das energetische Fundament. Alles live, alles echt, alles mitreissend.

UND JETZT WIRD GETAUFT!

Biandapid feiern die Plattentaufe ihres zweiten Albums «Recollection» (2026). Nach dem Debütalbum «Contemplations» (2021) schliesst das Trio damit eine mehrjährige Schaffensphase ab, in der sie Fragen nach Entwurzelung, Identität und Zugehörigkeit musikalisch nachgegangen sind. Entstanden sind cineastische Klangräume, die Erinnerungen oder auch nur einzelne Fragmente davon evozieren. «Recollection» begreift Erinnerungen dabei nicht als nostalgischen Rückblick, sondern als vielschichtigen Prozess – als etwas Fragiles, sich stetig Veränderndes und oftmals Widersprüchliches.

Wer Biandapid schon einmal live erlebt hat, weiss: Das wird kein Konzertchen, sondern ein krachender Ausnahmezustand zwischen epischem, hemmungslosem Treiben und stillen,kontemplativen Momenten.

Guests: MISS-C-LINE, Junes, 3YOONI, Lukas Sudewa

Support: YAL3KA

PROGR Turnhalle
22 h (Doors: 21 h)
Admission: Vorverkauf 20.-
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
12–16 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Mo.
28.09.
We.
30.09.

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Th.
01.10.

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Fr.
02.10.

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
14–18 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Sa.
03.10.

Einfach gesagt: Buchvernissage der neuen Erzählung von Martin Städeli «Der Neffe aus Amerika».

Buchvernissage der neuen Erzählung von Martin Städeli «Der Neffe aus Amerika». Mit Martin Städeli (Text), Lilly Hartmann (Stimme), Roman Bischof (Klavier).
«Der Neffe aus Amerika» erscheint im Oktober im boox-verlag.

PROGR Kleine Bühne
19–20:30 h (Doors: 18:30 h)
Admission: Frei
Presenter: boox-verlag
Further information

Einfach gesagt: Mit "tecidos que curam" zeigt die Stadtgalerie Bern die erste institutionelle Einzelausstellung der schweizerisch-brasilianischen Künstlerin. Aus dem Portugiesischen übersetzt bedeutet der Ausstellungstitel «Gewebe, das heilt» oder «heilende Textilien».

Die künstlerisch-aktivistische Praxis von Eva de Souza beruht auf gemeinschaftsorientierten textilen Experimenten sowie einer langjährigen Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit, Antirassismus und Feminismus. Mit den handwerklichen Techniken des Stickens und Nähens verwebt sie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Ereignissen, mediale Eindrücke mit Namen und Parolen. Daraus entstehen eindringliche textile Bildwelten. Das Sticken ist dabei auch eine widerständige Form der Verarbeitung von Erfahrungen wie Migration, Polizeigewalt und Diskriminierung. Die Sichtbarmachung dieser Themen schafft zugleich Anlass für Austausch und Bestärkung zwischen unterschiedlichen Communities.

Für die Ausstellung verwandelt die Künstlerin die Stadtgalerie in eine einhüllende Installation aus Textilien und lädt die Besucher*innen dazu ein, sich auf einen Ort der Erinnerung, des Austauschs und der Fürsorge einzulassen.

Stadtgalerie
12–16 h
Admission: Frei
Presenter: Stadtgalerie
21.08. – 03.10.2026
Further information

Mo.
05.10.
We.
07.10.

Einfach gesagt: Führung durch den PROGR

Auf einer PROGR TOUR erhältst du exklusive Einblicke hinter die Kulissen des PROGR – eines der bedeutendsten Kunst- und Kulturzentren der Stadt. Jeden Monat öffnen wechselnde Ateliers ihre Türen und ermöglichen Begegnungen mit kreativen Arbeitsprozessen. Die vielschichtige Geschichte und lebendige Gegenwart des ehemaligen Schulhauses machen den Rundgang zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die verwinkelten Räume und verborgenen Ebenen des weitläufigen Gebäudes.

Neu bitten wir dich, dich bis spätistens zwei Tage vor der Tour anzumelden, damit wir die Durchführung entsprechend planen können. Besten Dank!

Treffpunkt ist das PROGR Büro beim Eingang Waisenhausplatz 30. Die Führung dauert ca. eine Stunde und ist kostenlos. Sie eignet sich auch für Kinder und ist rollstuhlgängig.

Bei Fragen oder speziellen Bedürfnissen gerne an 

Eingang PROGR Ost
18 h
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Sa.
10.10.

Einfach gesagt: Pulsierende Rhythmen, dunkle Elektronik und nostalgische Energie für einen Dancefloor zwischen SWANA und Avantgarde. Mammal Hands verbinden hypnotischen Jazz, Electronica und Minimal Music zu einem cineastischen Live-Erlebnis zwischen Energie, Tiefe und Trance.

SEASON OPENING: bee-flat anniversary: 25 Years of Sonic Adventures

DORACELL eröffnet das Jubiläums-Weekend mit einem DJ-Set zwischen pulsierender Melancholie und treibender Energie. Inspiriert von den vielfältigen Shaabi-Klängen der SWANA-Region und den dunkleren Spielarten elektronischer Musik, verbindet sie traditionelle Rhythmen mit rauen, kompromisslosen Sounds. Ihre Sets bewegen sich zwischen Nostalgie, Widerstand und Ekstase und bringen unterschiedliche musikalische Einflüsse auf einem gemeinsamen Dancefloor zusammen. DORACELLs Sound ist politisch, sinnlich und unberechenbar – eine Einladung, sich von Rhythmus und Bewegung mitreissen zu lassen.

Mammal Hands stehen an der Spitze einer neuen Generation britischer Musiker:innen, die Jazz als Ausgangspunkt für einen ganz eigenen, genreübergreifenden Ausdruck verstehen. Das Trio aus Norwich verbindet zeitgenössischen europäischen Jazz mit Einflüssen aus Electronica, Minimal Music, Folk und Rock – und schafft daraus einen unverwechselbar hypnotischen, cineastischen Sound, der ein internationales Publikum weit über klassische Genregrenzen hinaus erreicht.

Mit ihrem sechsten Album Circadia schlagen Mammal Hands ein neues Kapitel auf. Die erste Veröffentlichung auf dem Label ACT markiert nicht nur einen künstlerischen Neustart, sondern auch eine Erweiterung ihrer klanglichen Freiheit. Gleichzeitig ist es das erste Album mit Schlagzeuger Rob Turner (ehemals GoGo Penguin), der die Band seit langem kennt und nun als neues kreatives Zentrum das rhythmische Fundament entscheidend prägt.

Entstanden ist Circadia aus intensiven Tour-Erfahrungen, offenen musikalischen Skizzen und gemeinsamer Studioarbeit im Osten Londons. Im Zentrum stehen Improvisation, Präsenz im Moment und ein starkes, kollektives Timing. Der Sound der Band entwickelt sich dabei weiter: hypnotische Melodien, elektronische Texturen und organische Rhythmen verschmelzen zu dichten, erzählerischen Klanglandschaften.

Das Ergebnis sind neun Stücke, die gleichermaßen vertraut und neu wirken – von energiegeladenen, rhythmisch getriebenen Passagen bis zu ruhigen, fast meditativen Momenten. Mammal Hands öffnen dabei ihren charakteristischen Sound gezielt in neue Richtungen und verbinden ihre bisherigen Einflüsse zu einem noch freieren, stärker beatorientierten Ausdruck.

Gegründet 2012 in Norwich, hat sich das Trio mit fünf gefeierten Alben und intensiven Live-Auftritten in Europa, Asien und Nordamerika eine internationale Fangemeinde aufgebaut. Ihre Konzerte sind bekannt für ihre Intensität, ihre emotionale Tiefe und ihre tranceartige Sogwirkung.

Bei bee-flat erwartet das Publikum ein Abend zwischen Energie und Kontemplation, zwischen Struktur und Freiheit – Musik, die sich stetig bewegt und im Moment entsteht.

PROGR Turnhalle
20:30 h (Doors: 19:30 h)
Admission: 33.– / 38.– / 43.–
Pre-selling
Presenter: bee-flat
Further information

Su.
11.10.

Unter dem Titel "Poesie" ist das Kollektiv im Jahr 2026 exklusiv in Bern zu hören.

Das Seltene Orchester versteht sich als Kollektiv - als selbstorganisierendes Gefüge, bestehend aus zwölf Musikern und Musikerinnen unterschiedlicher Sparten, die ihre Erfahrungen, ihr Branchenwissen und ihre Kompositionen, welche das gesamte Repertoire beschreiben, einbringen. Letztere bewegen sich zwischen Jazz, Volksmusik, zeitgenössischer Musik und freier oder angeleiteter Improvisation. „Frei improvisierte Musik ist für uns ein Sinnbild für eine Gesellschaft, wie wir sie uns wünschen“ so Chili Romer. „Jeder tut, was er für wichtig und richtig hält, aber mit der grösstmöglichen Aufmerksamkeit für das, was rund um ihn herum geschieht, und mit einem maximalen Fokus auf das Gelingen des Ganzen.“ Die unterschiedlichen Stil-Schubladen sieht Das Seltene Orchester als Qualität: Aus Unterschieden entsteht Inspiration, die Probenarbeit und Konzerte beflügelt.

pakt, EG West 013
17 h (Doors: 16:30 h)
Further information

Mo.
12.10.
Tu.
13.10.

Einfach gesagt: Ein Gespräch zum Thema Pflegenotstand.

Bis 2032 sollen im Kanton Bern hunderte neue Pflegefachpersonen ausgebildet werden. Doch wie hält man diese Menschen im Beruf? 

Denn viele Lernende und Berufseinsteigende steigen in den ersten zwei Jahren wieder aus – aus Überlastung, wegen schlechter Arbeitsbedingungen oder weil ihnen schlicht die Wertschätzung fehlt. Spitäler, Heime und Spitex-Dienste suchen derweil händeringend Personal. Wie könnte man dieses Problem angehen? Das wollen wir von unseren Talk-Gästen wissen: 

 

Talk-Gäste:

Annina Bosshard ist junge Pflegefachfrau und arbeitet in einem Berner Spital. Sie setzt sich an vorderster Front für die Rechte der Pflegefachpersonen in Ausbildung ein und ist Co-Präsidentin der Swiss Nursing Students.

Céline Rüttimann ist Historikerin, Germanistin und Pflegefachfrau. Als Quereinsteigerin in den Pflegeberuf sieht sie die Vor- und Nachteile. Und hat soeben die ersten zwei Jahren, die die härtesten in diesem Beruf seien, überstanden.

Milena Daphinoff ist Mitte-Grossrätin aus Bern, in der kantonalen Gesundheits- und Sozialkommission und auch im Vorstand des Spitex-Verbands Kanton Bern 

Matthias Laich ist Geschäftsleiter des Alters- und Pflegeheims Hofmatt in Uettligen. Was macht dieses Heim, damit Mitarbeitende gerne dort arbeiten und kein Personalmangel herrscht?

Moderation: «Hauptstadt»-Redaktorin Marina Bolzli

 

 

PROGR Kleine Bühne
19:30 h
Admission: auf Kollektenbasis
Presenter: Hauptstadt, PROGR - Zentrum für Kulturproduktion
Further information

We.
14.10.

Einfach gesagt: Zwischen Work Songs, Folk und elektronischer Dystopie entwickelt Cleo Reed eine radikale Klangsprache über Arbeit, Herkunft und Widerstand.

Groundbreaking New Voice

Cleo Reed bewegt sich zwischen Musik, Performance, Installation und Handwerk und erforscht dabei die Verbindungen zwischen Klang, Körper, Arbeit und Erinnerung. Aufgewachsen in New York und Washington, D.C., verbindet Reed klassische Ausbildung mit einem tiefen Interesse an Black underground sound und experimenteller Praxis.

Im Zentrum steht das 2025 erschienene Doppelalbum «CUNTRY»: eine vielschichtige Verbindung aus Folk, Soul, Blues, Country, Rap und elektronischer Musik. Die beiden Seiten des Albums treten bewusst in einen Dialog – zwischen den Traditionen amerikanischer Work Songs und einer dystopisch-elektronischen Gegenwart. Darin verhandelt Reed die Wut und Erschöpfung, die mit Arbeit, Körper und den Bedingungen des amerikanischen Arbeitslebens verbunden sind, ebenso wie die eigene Herkunft zwischen urbanem New York und den Wurzeln der Familie im amerikanischen Süden.

Mit ihrer eigenwilligen Verbindung von Tradition und Gegenwart entwickelt Cleo Reed eine radikale, vielschichtige Klangsprache, die Geschichte nicht bewahrt, sondern in Bewegung setzt.

PROGR Turnhalle
20:30 h (Doors: 19:30 h)
Admission: 30.– / 35.– / 40.–
Pre-selling
Presenter: bee-flat
Further information

Fr.
16.10.

Probiotic Machines

Mit probiotischen Getränken verhält es sich ganz ähnlich wie mit der experimentellen Musik. Wird sie in gesundem Masse dem Körper zugefügt erzeugt das einen überaus positiven Effekt. Noel Schmidlin und Michael Cina sind sich dessen sehr bewusst und schlagen daher ein Kombucha-/KeGir-/u.a.-Tasting der anderen Art vor.

Das Publikum betritt einen verdunkelten Raum. Ausgestattet mit Stehtischen und Sitzecken erinnert er eher an eine Bar als an ein Konzertlokal. Plötzlich beginnts zu Rattern und Knirschen aus allen Ecken. Im Trubel erkennt man zwei Performer, welche mithilfe verschiedenster Elektromotoren, Teilen eines Drumsets, einer Geige und anderen kleinen Instrumenten eine Klanglandschaft erzeugen, die nur schwer zu kategorisieren ist. Akustische, archaische Sounds treffen auf Midi-gesteuerte Elektromotoren, treffen auf zufällig wirkende Rhythmen von schwingenden Objekten und Motorarmen. Als Zuhörer*in ist es nur schwer zu erkennen welcher Klang von wem kontrolliert wird.Während der ganzen Performance werden die Anwesenden eingeladen, sich an verschiedenen Getränken zu probieren. Eine breite Auswahl fermentierter Köstlichkeiten werden von Pumpmotörchen durch durchsichtige Schläuche gepumpt und stehen in Gläsern dem Publikum zur genussreichen Degustation bereit.

Die Fermentation ist ein sehr alter Prozess um Lebensmittel haltbar zu machen oder mithilfe von Pilzkulturen deren Geschmack oder Nährstoffgehalt zu beeinGlussen. Die Fermentation verschiedener Tee-Arten durch unterschiedliche Pilzkulturen ergibt eine schier unendliche Bandbreite an Geschmäckern. Der Prozess bedingt Geduld und Freude am Experiment. Je nach Fermentationsdauer kann sich der Geschmack stark ändern und auch die Zugabe von zusätzlichen Zutaten kann eine starke Auswirkung auf das Getränk haben. Es besteht daher durchaus einen Zusammenhang mit dem kreativen Prozess eines Musikers*/einer Musikerin*. Geduld, Experiment, kleine Anpassungen, ausprobieren von neuen Materialien etc. Und manchmal gibt man gerne ein bisschen Kontrolle ab um im Nachhinein ein unerwartetes Resultat zu kriegen.

Probiotic Machines soll eine mehrdimensionale Performance für Mund, Ohr und Auge sein. Ein Kombucha-/KeGir- Tasting begleitet von maschinengesteuerter Experimentalmusik.

Noel Schmidlin - electric motors // Michael Cina - percussion

pakt, EG West 013
20 h
Presenter: pakt bern - das neue musik netzwerk
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Sa.
17.10.

Einfach gesagt: Flohmarkt für Vintage Kleider und Accessoires.

Schnäppchenjäger:nnen, Fashionistas und Vintage-Liebhaber:innen aufgepasst!

Jeden dritten Samstag im Monat findet der PROGR MARKT «vintage flea market» in der PROGR Turnhalle statt. Der «vintage flea market» wird von Barbara Müller / www.vintagefleamarket.ch organisiert und durchgeführt.

An den Marktständen findet ihr edle Accessoires, rare Schallplatten, charaktervolle Schuhe, einzigartigen Schmuck, stilvolle Kleider und Vieles mehr, was das Vintage-Herz begehrt.

Ab sofort kannst du dich für einen Stand anmelden. Ein Stand mit Tisch in der Turnhalle auf dem unteren Boden kostet CHF 39.-. Es kann jeweils ein Kleiderständer für CHF 15.- dazu gemietet werden. Sobald die Plätze auf dem Turnhalle-Boden ausverkauft sind, schaltet sich die zusätzliche Option eines Marktstandes im Korridor beim PROGR Gang Ost auf. Diese Stände kosten je CHF 25.-.

Bitte lies die Marktordnung kurz durch. Bei Fragen findest weitere Informationen unter: vintagefleamarket.ch

Wir freuen uns auf einen schönen Markttag mit euch!

Veranstalter*in: Barbara Müller / www.vintagefleamarket.ch / Weitere Informationen. Bei Fragen gerne eine Email an: info@vintagefleamarket.ch

 

PROGR Turnhalle
10–15 h
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion, Barbara Müller
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SKAÉSUTÒPIC I NO

SKAÉSUTÒPIC I NO

gralla /ˈɡɾa.ʎə/

noun — Traditional Catalan double-reed woodwind instrument, similar to an oboe or shawm, typically made of wood and used in festive and folk music. The name comes from the Catalan word for “jackdaw,” referring to the instrument’s bright, raucous, birdlike sound.

As SKAÉSUTÒPIC I NO, Mireia Pellisa Martín and Bernat Pont Anglada bring to the stage their shared practice as improvisers and performers on live electronics, synthesizers, and saxophone, making it blend and collide with the gralla.

The project seeks to expand their ongoing exploration of feedback systems—both internal and external—through the use of analog and digital electronics, making these investigations interact with elements of Catalan musical tradition. By introducing the gralla, an instrument rarely heard outside folk ensembles or local ska bands, into the context of contemporary experimental performance, the aim is to challenge its cultural associations and open new sonic and performative possibilities.

Aesthetically, the project moves between noise-based atmospheres, distorted harmonic clusters, and short sections with a more rhythmic and direct energy. It draws as much from experimental and noise music as from punk and low-tech electronics. The sound can expand into long, saturated layers that test the limits of the instruments, or contract into short, reduced gestures with the immediacy of a pop fragment. Rather than building towards narrative form, the piece focuses on energy, gesture, and the physical presence of sound.

SKAÉSUTÒPIC I NO explores how noise can carry memory and how tradition can become a space for risk and playful interaction. The performance flows between moments of controlled intensity and spontaneous eruption, moving across ritualized gestures and unexpected sonic events. It invites the audience to inhabit a space where sound, gesture, and presence converge, forming a living organism that is fragile, vibrant, and unapologetically alive.

Mireia Pellisa Martín - gralla, electronics // Bernat Pont Anglada - gralla, electronics

pakt, EG West 013
20 h
Presenter: pakt bern - das neue musik netzwerk
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Su.
18.10.

Einfach gesagt: SPIRAL ist eine Musik- und Licht-Performance. Drei Musiker spielen auf grossen Metallfedern. Die Aufführung dauert etwa 40 Minuten. Man hört Musik und sieht Licht und Bewegung.

SPIRAL ist eine etwa 40-minütige immersive Performance, die Klang, Licht und Bewegung verbindet. Hängende Spring Coils werden mit Schlägeln, elektronischen Elementen und LED-Licht aktiviert und bilden so hybride Instrumente und performative Skulpturen. Das Publikum erlebt eine interaktive und sinnliche Verbindung von Akustik, Licht und Bewegung.

PROGR Aula
19–20:30 h
Presenter: ICE3 ENSEMBLE
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Konus Quartett

Minimalism, but different: Jürg Frey – Emil Nilsson

«Meine Musk hat sich immer stärker zu einer Musik der Bewegung entwickelt. Auch das neue Stück wird sich in diesem Spannungsfeld bewegen: einerseits gibt es den Raum, die Atmosphäre, die scheinbar stillstehende Zeit – anderseits Energie, die das Stück in eine bestimmte Richtung treibt und den Zuhörenden erlaubt, einen Weg mit dem Stück zurückzulegen. Diese Idee des «Geschichtenerzählens» ohne Programmmusik zu sein, haben ein neues Kapitel in meinem Komponieren aufgeschlagen. Ich werde diesen Weg im neuen Stück weiter erforschen und bin gespannt, wie sich dies mit meiner musikalischen Sprache verbindet, die Reduktion, Transparenz und klangliche Wahrnehmung in den Mittelpunkt stellt.» Jürg Frey, November 2025

Seit über 10 Jahren spielt das Konus Quartett immer wieder Werke von Jürg Frey (ua. Preisträger des Schweizer Musikpreises). Seit der ersten gemeinsamen Arbeitsphase gab es zahlreiche Begegnungen, sei es in Vorbereitung auf eine der vielen Aufführungen seines Saxophonquartetts oder im Rahmen der Erarbeitung des Werkes «Continuité, fragilité, résonance» für Streich- und Saxophonquartett. Mit Freys Musik wurde das Ensemble an renommierte Festivals wie Time:Spans New York, Musica Strasbourg, Huddersfield Contemporary Music Festival, Musikfestival Bern etc. eingeladen. Das gegenseitige Verständnis konnte durch die wiederkehrenden Arbeitsphasen wachsen und die ästhetische Linie, die das Quartett verfolgt, wurde durch die Kooperation mit Frey wesentlich geprägt.

Der junge schwedische Komponist Emil Nilsson hat vor einiger Zeit den Kontakt mit dem Konus Quartett gesucht und nun, nach einer intensiven Zusammenarbeit während einer Residenz in Göteborg, können wir sein Stück für Saxophonquartett in der Schweiz uraufführen. Seine ruhige, sich langsam entwickelnde Musik mit viel Raum für Flächen und Geräusche passt perfekt in die Ästhetik, für die das Konus Quartett steht.

Christian Kobi, Alejandro Oliván, Stefan Rolli, Jonas Tschanz, Saxophone

pakt, EG West 013
20 h
Presenter: pakt bern - das neue musik netzwerk
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Mo.
19.10.

Einfach gesagt: Miles Davis war ein wichtiger Jazz-Musiker. Er hat die Jazzmusik verändert. Das Swiss Jazz Orchestra startet die Saison 2026 mit seiner Musik. Im Mittelpunkt stehen die Trompeten-Spielerinnen und Trompeten-Spieler.

Wenn ein Gigant wie Miles Davis die Musikwelt verändert hat, lässt sich das nicht an einem einzelnen Stichtag abhandeln. Nachdem die Jazzwelt im vergangenen Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hat, tragen wir die Feierlichkeiten weiter: Das Swiss Jazz Orchestra startet die Saison 2026 mit einer gebührenden Verlängerung, denn der Einfluss dieses Visionärs ist zeitlos und klingt bis heute in jedem Ton nach. Für diesen Auftakt überlassen wir den Ton unseren eigenen Reihen und rücken die hauseigene Trompeten-Section ins Rampenlicht. Gemeinsam bringen wir auserwählte Teile der immensen Bandbreite aus Miles Davis’ Schaffen auf die Bühne.
Freuen Sie sich auf einen Saisonstart voller Kraft, meisterhafter Soli und einer tiefen Verneigung vor einem Innovator, der das Genre wie kaum eine andere Person geprägt hat. Erleben Sie hautnah, wie das SJO den unendlichen Kosmos von Miles Davis im eigenen Sound neu entflammen lässt!

PROGR Turnhalle
20–22:15 h (Doors: 19:30 h)
Admission: CHF 30.- ((Regulär 30, Reduziert 20, Gönner 40 - Der Tarif ist frei wählbar und soll allen Konzertbesuchenden ermöglichen, unsere Konzerte zu geniessen und gleichzeitig die Kunst und Kultur zu unterstützen.))
Presenter: Swiss Jazz Orchestra
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We.
21.10.

Einfach gesagt: Sam Snitchy zerlegt Punk, Noise und elektronische Rohenergie zu einem schonungslosen Soundtrack für die Widersprüche unserer Zeit.

out in the streets, screaming poems

Sam Snitchy ist kein Projekt, sondern ein Zustand. Lange bevor er ein Studio betrat, stand er auf der Strasse und schrie Gedichte in den urbanen Lärm – roh, kompromisslos und direkt aus dem Chaos heraus. Unter dem Namen Maniporno begann eine Ausdrucksform, die später als Melker und schliesslich als Sam Snitchy in Musik gegossen wurde. Im März 2026 erscheint sein drittes Album bei Voodoo Rhythm Records – ein weiterer Schritt tiefer hinein in den Puls, den Lärm und die innere Unruhe, die von Anfang an sein Schaffen prägen.

Das neue Werk ist eine klangliche Austreibung. Gemeinsam mit Marco Fuorigioco, der Bass, Synths und Gitarren bis zur Zerre verbiegt, Philipp Schlotter, der den Raum mit geisterhaften Synth-Flächen flutet, und Domi Chansorn, dessen Drums wie einstürzende Türme hämmern, entsteht ein Sound, der keine Grenzen kennt. Psychedelischer Punk kippt in Dark Wave, zerfällt in Industrial Noise, verdichtet sich zu Dub-Nebel und pulsiert schliesslich in einer verzerrten Techno-Energie – alles im permanenten Wandel, alles unter Hochspannung.

Darüber legt Sam Snitchy seine Stimme wie Scherben aus Worten. Seine Texte sind keine Erklärungen, sondern Störungen: selbstreflexive Fragmente über Menschen, die in ihren Widersprüchen verloren gehen, über leere Routinen und Lebensentwürfe, die sich als Erfolg tarnen, über das absurde Pendeln zwischen Ekstase und Verzweiflung. Die Songs halten einen gesprungenen Spiegel vors Gesicht – und lassen offen, ob man lachen oder schreien will.

Sam Snitchy live bedeutet, sich diesem Strudel auszusetzen: laut, intensiv, ungeschönt. Eine Erfahrung, die nicht gefallen will, sondern trifft – direkt und ohne Ausweg.

PROGR Turnhalle
20:30 h (Doors: 19:30 h)
Admission: 30.– / 35.– / 40.–
Pre-selling
Presenter: bee-flat
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Th.
22.10.

Einfach gesagt: Das Ensemble CAMERATA BERN gibt einen aktuellen Einblick in seine Probearbeiten. Es werden Auszüge aus dem Programm «Aufbruch» geprobt.

Die Werkstatteinblicke «12nach12» laden das Publikum ein, inmitten der Probenphase einen Auszug aus dem jeweils aktuellen Programm in informellem Rahmen zu erleben. Die CAMERATA BERN veranstaltet dieses Format zusammen mit dem Zentrum für Kulturproduktion PROGR, wo das Ensemble mit seinem Proberaum und seiner Geschäftsstelle beheimatet ist.

Die Werkstatteinblicke in der Aula beginnen jeweils um 12.12 Uhr und dauern bis 13.00 Uhr. Sie lassen sich somit wunderbar mit einer Mittagspause  kombinieren.

 

PROGR Aula
12:12–13 h
Admission: Frei (Eintritt frei / Kollekte)
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion, CAMERATA BERN
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Einfach gesagt: Eine lockere Runde die zusammen kommt um über das Thema Asexualität und Aromantik zu reden.

Wer bestimmt eigentlich, was ein Tabu ist und was nicht? Und wie kann man Tabus abbauen? Wie wär’s mit einem Discounter, bei dem wir die Tabus aus den hintersten Regalen räumen, um sie einmal genauer zu analysieren?

Das ist die Idee des neuen Formats «PROGR Tabu-Discounter». In der ersten Ausgabe widmen wir uns den Themen Asexualität und Aromantik. Was bedeuten die Begriffe überhaupt? Wie fühlt es sich an, Aro und/oder Ace zu sein? Woher weiss man, dass man etwas "nicht" ist? (Wie) Finden Beziehungen statt? Um dem Thema mehr Raum zu geben, Zugehörigkeit zu fördern und Vorurteile aufzuräumen möchte der Tabu-Discounter einen Ort für Austausch schaffen.

Jason, Mitglied des Vereins "Aro-Ace Spektrum Schweiz", führt mit Einblicken und persönlichen Erfahrungen durch den Abend. Mit genug Platz für Fragen und andere Perspektiven ist eine aktive Beteiligung sehr willkommen, genauso darf man auch einfach zum Zuhören kommen. Gerne dürfen Getränke von der Turnhalle oder vom Lehrer:zimmer mitgenommen werden. 

Die Veranstaltung versteht sich als Raum für Austausch und Begegnung. Sie erhebt keinen therapeutischen oder wissenschaftlichen Anspruch an die Expertise der moderierenden Person.

Aufgrund begrenzter Plätze ist eine erwünscht.

PROGR Kleine Bühne
19:30–21:15 h (Doors: 18:30 h)
Admission: Kollekte: Richtwert 10 CHF
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Fr.
23.10.

Einfach gesagt: Konzert mit experimenteller Musik

Zwei Konzerte zeitgenössisch improvisierter Musik in der WIM Bern: Das Trio u /r mit Tamriko Kordzaia (Klavier), Tomas Korbe (Elektronik) und Tobias Gerber (Sampler, Saxophon) sowie ein Solokonzert des Saxophonisten Cosimo Fiaschi.

u /r
Tamriko Kordzaia, Präpariertes Klavier;
Tomas Korber, Elektronik, Feedback, Raumklang;
Tobias Gerber, Sampler, Saxophon

Das Zürcher Trio u /r, 2019 gegründet, arbeitet mit einem Instrumentarium, das sich nicht in einzelne Stimmen auflösen lässt: präpariertes Klavier, Elektronik, Sampler und Saxophon greifen ineinander und bilden einen gemeinsamen Resonanzraum. Tamriko Kordzaia, Tomas Korber und Tobias Gerber bewegen sich zwischen kompositorisch gesetztem Material und improvisatorischem Dialog. Klänge werden aufgenommen, verschoben, zurückgespielt und von den anderen Instrumenten weitergeformt. So entsteht eine Musik, in der Ursache und Wirkung oft nicht eindeutig zu trennen sind – konzentriert, hellhörig und offen für den Moment.

„Wir werden uns zu bestimmten Zeiten jeweils auf unterschiedliche Abschnitte konzentrieren. Verschiedene Orte, verschiedene Momente. Manchmal werde ich an der Leberdame vorbeikommen wollen, wenn sie ihren Müll rausstellt. Manchmal werde ich draussen beim Motorrad sein wollen. Manchmal beides zusammen.“ – Tom McCarthy: 8 ½ Millionen

Cosimo Fiaschi – Sopransaxophon

Cosimo Fiaschi, geboren 1998, ist Sopransaxophonist, Improvisator und Komponist. Er widmet sich der Erforschung des klanglichen Spektrums seines Instruments, wobei sein Fokus in der Multiphonik liegt. Er spielt sowohl solo als auch in gemischten Ensembles in den Bereichen Improvisationsmusik und zeitgenössische Musik. Fiaschi kann auf zahlreiche Veröffentlichungen zurückblicken, die bei internationalen Labels wie INSUB. records, Dinzu Artefacts, Granny Records, Zoomin’ Night, Sofa label, Shhpuma und 901 edition erschienen sind.
Für die WIM präsentiert Fiaschi „unveil / unfold“, seine erste Solo-Veröffentlichung, die bei INSUB erschienen ist. Sein Konzert wird das akustische Verhalten des Sopransaxophons im Verhältnis zum Raum untersuchen, wobei der Schwerpunkt auf Multiphonik als generatives Material liegt und deren Räumlichkeit sowie die Wahrnehmung von Klang und Stille erforscht werden.

pakt, EG West 013
20 h (Doors: 19:30 h)
Presenter: WIM Bern
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Einfach gesagt: AEIOU machen Musik, die gleichzeitig unter die Haut und in die Beine geht.

AEIOU

Die Band rund um Oli Kuster (u.a. Züri West), Sängerin Karin Ospelt und Schlagzeuger Kevin Chesham bringt am ab Herbst 2026 ihr viertes Album „Lotus Effect“ auf die Bühne – Synth-Pop mit Herz, Hirn und gelegentlichem Cembalo. Ja, wirklich.

Elektronische Grooves treffen auf Bassklarinette, Kirchenorgel oder asiatische Gitarre. Klingt ungewöhnlich? Ist es auch. Aber vor allem: tanzbar, warm und überraschend.

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PROGR Turnhalle
22 h (Doors: 21 h)
Admission: Vorverkauf 28.-
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Su.
25.10.

Einfach gesagt: Songhoy Blues begeistern mit einem energiegeladenen Mix aus malischen Klängen und Rock – Musik, die verbindet, bewegt und Freude macht.

Konzert für Familien: Timbuktu Indie Kids

Songhoy Blues verbinden auf Héritage malische Traditionen mit Desert Blues und Rock zu einem vielschichtigen, mitreissenden Sound voller Energie und Geschichte.

Die Band stammt aus dem Norden Malis und lebt heute in der Hauptstadt Bamako. In ihrer Musik treffen westafrikanische Klänge auf kraftvolle Gitarren und rhythmische Beats. Ihr Stil ist lebendig, tanzbar und gleichzeitig voller Gefühl.

Auf ihrem neuen Album Héritage zeigen Songhoy Blues eine etwas ruhigere, vielseitige Seite. Traditionelle Instrumente wie Kora, Flöte oder Balafon bringen zusätzliche Farben in ihre Musik und machen jedes Stück zu einer kleinen Reise.

Ihre Songs erzählen von ihrem Leben, von Herkunft und Zusammenhalt. Dabei geht es ihnen auch darum, Menschen zu verbinden und gemeinsame Momente zu schaffen.

Songhoy Blues laden ihr Publikum ein, zuzuhören, zu tanzen und die Freude an Musik gemeinsam zu erleben.

PROGR Turnhalle
15:30 h (Doors: 15 h)
Admission: 20.– / 25.– / 30.–
Pre-selling
Presenter: bee-flat
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Einfach gesagt: Kei Kunst spielt an einer Vernissage und ist ein musikalischer, humorvoller Comedyabend mit Text und Gesang. Wir tauchen in den Kunstkosmos ein und mit vielen Fragen wieder auf.

In ihrem neuen Programm will die Sängerin und Kabarettistin Helenka (Helena Danis) endlich eine renommierte Künstlerin werden. Während ihrer künstlerischen Metamorphose trifft sie auf Doris (Hobbykünstlerin) und Frau Romantickova (Kuratorin) und die Frage: Wann ist es Kunst - und wann ist es Kunsttherapie? Ein Abend zwischen Grössenwahn und Glitzerleim, eingerahmt von flockigen Songs und einer Wundertüte an Gesangscollagen.

Begleitet wird Helenka dabei von Simon Althaus mit 88 Tasten (52 weiss, 36 schwarz) und Pascal Lüthi am Schlagwerk mit 2 Stöcken und Haltung.

Regie/Dramaturgie: Dominique Müller Texte: Helena Danis + David Hostettler

Regie/Dramaturgie: Dominique Müller 
Texte: Helena Danis + David Hostettler 
Musik: Helena Danis 
Musikproduktion: Patrick Lerjen
Foto: Attila Janes

PROGR Kleine Bühne
17:30–19 h (Doors: 17 h)
Admission: CHF 30.- (30/25/20)
Presenter: Helenka
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Einfach gesagt: Songhoy Blues verbinden auf Héritage malische Traditionen mit Desert Blues und Rock zu einem vielschichtigen Sound zwischen Intimität, Energie und gelebter Geschichte.

Timbuktu Indie Kids

Songhoy Blues gehören zu den prägendsten Stimmen des sogenannten „Desert Blues“ – und mit ihrem vierten Album Héritage schlagen sie ein neues Kapitel auf. Die Band aus dem Norden Malis, heute in Bamako lebend, öffnet ihren Sound hin zu einer akustischeren, vielschichtigen Neuinterpretation ihrer musikalischen Wurzeln.

Verankert in der Musiktradition der Songhoy entlang des Nigerbogens, verbinden sie seit jeher westafrikanische Klangwelten mit der Energie von Rock. Ihr Stil – einst als „Timbuktu Punk“ beschrieben – lebt von treibenden Rhythmen, markanten Gitarren und eindringlichem Gesang. Auf Héritage wird dieser Sound intimer, durchzogen von Einflüssen verschiedenster musikalischer Traditionen Malis: Kora, Soku, Kamalengoni, Flöten, Balafon-Klänge und Calabash-Perkussion verweben sich zu einem dichten, lebendigen Klanggewebe.

Seit über einem Jahrzehnt ist Bamako für die Band nicht nur kreatives Zentrum, sondern auch Zufluchtsort – eine Rückkehr in ihre Heimat im Norden ist aufgrund religiöser Gewalt, die Musik als „haram“ verurteilt, bis heute nicht möglich. Diese Erfahrung von Migration und erzwungener Distanz prägt auch ihre Auseinandersetzung mit dem Begriff von Herkunft und Erbe.

Songhoy Blues verstehen Tradition nicht als etwas Starres, sondern als ein sich ständig wandelndes Zusammenspiel von Einflüssen. Ihre Musik ist dabei immer auch Kommentar: zu Gesellschaft, zu Veränderung, zu Zusammenleben. Oder, wie Gitarrist Garba Touré sagt: „Wir beobachten, wir reflektieren, wir geben etwas zurück.“

Mit Héritage gelingt Songhoy Blues ein ebenso tiefgründiges wie mitreissendes Album – eine Einladung, sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Intimität und Energie treiben zu lassen.

PROGR Turnhalle
20:30 h (Doors: 19:30 h)
Admission: 30.– / 35.– / 40.–
Pre-selling
Presenter: bee-flat
Further information

Mo.
26.10.

Einfach gesagt: Lateinamerikanische Musik mit viel Energie: Rhythmen aus Karibik, Spanien und Afrika. Mit Stücken von z.B. Miguel Zenón, Jerry Gonzalez und Perico Sambeat.

Die Kraft lateinamerikanischer Musik entfaltet sich in diesem Programm besonders eindrücklich. Afrokaribische Rhythmen, spanische Einflüsse und afrikanische Grooves verschmelzen zu pulsierenden Klangwelten – mit Kompositionen u. a. von Miguel Zenón, Jerry Gonzalez oder Perico Sambeat.

PROGR Turnhalle
20–22:15 h (Doors: 19:30 h)
Admission: CHF 30.- ((Regulär 30, Reduziert 20, Gönner 40 - Der Tarif ist frei wählbar und soll allen Konzertbesuchenden ermöglichen, unsere Konzerte zu geniessen und gleichzeitig die Kunst und Kultur zu unterstützen.))
Presenter: Swiss Jazz Orchestra
Further information

We.
28.10.

Einfach gesagt: Paquita Maria lädt mit ihren poetischen Liedern in einen Klangraum ein, in dem Nähe, Stille und Menschlichkeit auf eindringliche Weise zusammenfinden.

Songs. Stories. Encounters.

Paquita Maria schafft Konzerterlebnisse von bemerkenswerter Intimität. Mit ihrer unverwechselbaren Bühnenpräsenz und poetischen Sprache öffnet sie einen Raum, in dem sich Nähe und Verletzlichkeit entfalten können – als würde jedes Lied einer einzelnen Person gelten. Diese besondere Qualität prägt auch ihr aktuelles Album «YTZ», das in Zusammenarbeit mit François Colléaux entstanden ist. Zehn fein arrangierte Eigenkompositionen verbinden klare Klanglandschaften mit lyrischen Texten, die um Fragen von Verbundenheit, Vergänglichkeit und Menschsein kreisen. Zwischen Zartheit und Kraft entfaltet Paquita Maria eine musikalische Welt, die zugleich reduziert und eindringlich wirkt. Ein Konzert, das weniger Spektakel als Begegnung ist – aufmerksam, berührend und voller leiser Intensität.

PROGR Turnhalle
20:30 h (Doors: 19:30 h)
Admission: 30.– / 35.– / 40.–
Pre-selling
Presenter: bee-flat
Further information

Th.
29.10.

Einfach gesagt: Der deutsche Autor Ole Liebl liest aus seinem Buch mit dem Titel «BRUTAL FRAGILE TYPEN».

In „Brutal fragile Typen“ geht Ole Liebl der Frage nach, warum Gefühle für viele Männer immer noch so ein kompliziertes Thema sind – und was das für uns alle bedeutet. Mit viel Klarheit, Empathie und einer guten Portion Ehrlichkeit zeigt er, wie vielschichtig Männlichkeit und Emotionen zusammenhängen und warum wir endlich auf emotionaler Augenhöhe ankommen sollten.

Ole Liebl, geboren 1992 in einem Dorf in Rheinland-Pfalz, studierte Philosophie und Informatik an der TU und FU Berlin. Auf seinen Kanälen auf TikTok und Instagram klärt er aus queerfeministischer und wissenschaftlicher Perspektive über verschiedene Themen rund um toxische Männlichkeit, Sexualität, Geschlecht und Beziehungen auf. Ole Liebl lebt in Berlin und arbeitet in einem LGBTIQ- Pflegebetrieb.

 

Büchertisch von Queerbooks

PROGR Aula
19:30 h (Doors: 19 h)
Admission: 20.- / 25.- / 30.- (Je nach Portemonnaie)
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Fr.
30.10.

Einfach gesagt: Oud, Piano und zwei Stimmen im musikalischen Dialog: Bächlin & Elkholy präsentieren ihr neues Album «Golden Fields» – Eigenkompositionen zwischen arabischer Poesie, Jazz, Improvisation und unterschiedlichen musikalischen Traditionen.

Mit ihrem neuen Album «Golden Fields» setzen Esther Bächlin (Piano, Stimme) und Wael Sami Elkholy (Oud, Stimme) ihren musikalischen Dialog zwischen unterschiedlichen Traditionen und Klangwelten fort. Arabische Poesie trifft auf jazzige Harmonien, zweistimmiger Gesang auf virtuose Unisono-Passagen mit eingewobenen Improvisationen. 

Zwischen Oud und Piano entstehen meditative Klanglandschaften ebenso wie rhythmisch lebendige und kraftvolle Momente.

«Golden Fields» wurde im März 2026 in Koproduktion mit Radio SRF 2 Kultur aufgenommen. Im Konzert präsentiert das Duo Stücke des neuen Albums sowie ausgewählte Werke aus seinem gemeinsamen Repertoire.

 

PROGR Atelier 363
19–21 h (Doors: 18 h)
Admission: CHF 20.- (Unterstützungsbeitrag willkommen)
Presenter: Atelier 363
Further information

Sa.
31.10.

Einfach gesagt: Reparieren statt wegwerfen. Unsere Reparateure helfen mit viel Know-How und Geduld beim flicken von euren geliebten Gegenständen.

Mit unserem kostenlosen Reparaturservice retten wir jährlich hunderte Gegenstände vor der vorzeitigen Verschrottung. Wir helfen, wenn Sie keine andere Anlaufstelle finden oder Sie die Auskunft erhalten, eine Reparatur "lohne nicht mehr". Es sind oft nur Kleinigkeiten, die ein Gerät wieder funktionsfähig machen.

Unser Repair Café begann 2014 mit regelmässigen Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten in Bern, meistens jedoch in der Turnhalle des PROGR. An diesen Veranstaltungen schlägt das eigentliche Herz der Reparatur-Bewegung: Hier untersuchen unsere Experten zusammen mit den Besuchenden die mitgebrachten Geräte und reparieren sie wenn möglich direkt vor Ort. Wir reparieren fast alles: Kleidung, Haushalts- und Elektronikgeräte, Spielsachen und Computer (im Zweifelsfall bitte vorher nachfragen). Unsere Freunde von der Linux User Group Bern sind bei unseren Veranstaltungen dabei und helfen bei PC-Fragen.

PROGR Turnhalle
10–15 h (Doors: 09:30 h)
Admission: Frei (Gratis / Spenden)
Pre-selling
Further information

Einfach gesagt: La Combi ist eine Partyreihe bei der Reggaeton, Cumbia und Latin aufleget wird.

REGGAETON - DEMBOW - CUMBIA – LATIN CLASSICS

Una noche - Dos crews - Una COMBI que no vas a olvidar 💀🩷

Am Día de los Muertos feiern wir das Leben!

Santa Rosa verwandelt die Location mit einer einzigartigen Szenografie in eine völlig neue Welt. Mit La Combi tauchen wir gemeinsam in eine unvergessliche Nacht ein.

Wer kennt sie nicht? LAMARA und Larataqué muss man in Bern wohl kaum noch vorstellen. Dank den beiden lassen wir die ganze Nacht zu Reggaeton, Dembow, Latin Classics und Cumbia unserem Körper freien Lauf.

Als internationales Highlight begrüssen wir den Special Guest RITMOS CHOLULTEKA. Der in Mexiko geborene und heute in Lissabon lebende DJ und Kulturaktivist kreiert eine hypnotisierende Mischung aus Cumbia und afro-lateinamerikanischen Rhythmen – ein Sound, der tief in der mexikanischen Herkunft und der Kultur der Vorfahren verwurzelt ist.

 

Eine Nacht voller Musik, Bewegung, Farben und Energie – eine COMBI, die du nicht vergessen wirst

 

PROGR Turnhalle
22 h
Admission: Vorverkauf 25.-
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Su.
01.11.

Einfach gesagt: Gemeinsames Zusammenkommen zum Stricken und Häkeln.

Ein verregneter Sonntag. Eingekuschelt auf dem Sofa läuft die Lieblingsserie – mehr gehört als gesehen. Denn die Aufmerksamkeit gilt dem gleichmässigen Rhythmus der Nadeln, dem wachsenden Rippenmuster eines neuen Schals. Ein perfekter Sonntag? Vielleicht.

Und vielleicht kommt irgendwann der Moment, in dem es nicht mehr reicht, diesen Sonntag allein mit Garn und Nadeln zu verbringen.

Deshalb bieten wir euch sonntägliche Gemütlichkeit gepaart mit Gemeinschaft und dem leisen Klappern vieler Nadeln. Zwischen 11.00 und 15.00 Uhr entsteht aller sechs Wochen auf dem Boden der Turnhalle eine gemütliche Sofa-Ecke. Ein offenes get-together für strick- und häkelinteressierte Menschen jeden Erfahrungsstands. 

Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Wir stellen kein Material (Wolle, Nadeln, etc.) zur Verfügung sowie keine Anleitungen. Gerne darf man sich gegenseitig untersützen!

PROGR Turnhalle
11–15 h
Admission: gratis
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Einfach gesagt: Eine berührende Hommage an Joni Mitchells zeitloses Songwriting – interpretiert von Künstler:innen, die ihr Werk bis heute inspiriert.

a perfect celebration of Joni Mitchell

Zum 80. Geburtstag von Joni Mitchell ins Leben gerufen, hat sich The Songs of Joni Mitchell innert kürzester Zeit zu einer gefeierten Konzertreihe entwickelt. Nach einer umjubelten Premiere im Londoner Roundhouse, ausverkauften Tourneen und begeisterten Kritiken kehrt das Projekt 2026 mit ausgewählten Konzerten zurück.

Die Singer-Songwriterinnen Jesca Hoop und Lail Arad widmen sich den Songs einer der bedeutendsten Songwriterinnen unserer Zeit und interpretieren deren Werk auf persönliche, intime Weise neu. Unterstützt werden sie von wechselnden Gästen, die jeweils ihre eigene Perspektive auf Mitchells umfangreichen Songkatalog einbringen.

Statt einer nostalgischen Hommage entsteht so ein lebendiger Dialog zwischen Generationen von Musiker:innen. Mit grosser Sensibilität, musikalischer Tiefe und spürbarer Verbundenheit lassen die Interpret:innen die zeitlosen Songs von Joni Mitchell neu aufleuchten und zeigen, wie stark ihr Einfluss bis heute nachwirkt.

Ein Abend voller grosser Melodien, poetischer Geschichten und aussergewöhnlicher Stimmen – eine liebevolle Feier des Werks einer Künstlerin, die Generationen geprägt hat.

PROGR Turnhalle
20:30 h (Doors: 19:30 h)
Admission: 30.– / 35.– / 40.–
Pre-selling
Presenter: bee-flat
Further information

Mo.
02.11.

Einfach gesagt: Funk, Soul, Hip-Hop und Jazz-Rock mit E-Gitarre, E-Bass und Trommeln. Die Band spielt energiegeladene Musik von z.B. Herbie Hancock, Wayne Shorter und Donny McCaslin.

Funk, Soul, Hip-Hop und Jazz-Rock treffen auf E-Gitarre, E-Bass und Percussion. Das SJO zeigt sich elektrisch und energetisch – mit Stücken von Herbie Hancock über Wayne Shorter bis hin zu Donny McCaslin und weiteren. Hier entfaltet sich Musik mit Druck, Tiefe und viel Drive.

PROGR Turnhalle
20–22:15 h (Doors: 19:30 h)
Admission: CHF 30.- ((Regulär 30, Reduziert 20, Gönner 40 - Der Tarif ist frei wählbar und soll allen Konzertbesuchenden ermöglichen, unsere Konzerte zu geniessen und gleichzeitig die Kunst und Kultur zu unterstützen.))
Presenter: Swiss Jazz Orchestra
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We.
04.11.

Einfach gesagt: Führung durch den PROGR

Auf einer PROGR TOUR erhältst du exklusive Einblicke hinter die Kulissen des PROGR – eines der bedeutendsten Kunst- und Kulturzentren der Stadt. Jeden Monat öffnen wechselnde Ateliers ihre Türen und ermöglichen Begegnungen mit kreativen Arbeitsprozessen. Die vielschichtige Geschichte und lebendige Gegenwart des ehemaligen Schulhauses machen den Rundgang zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die verwinkelten Räume und verborgenen Ebenen des weitläufigen Gebäudes.

Neu bitten wir dich, dich bis spätistens zwei Tage vor der Tour anzumelden, damit wir die Durchführung entsprechend planen können. Besten Dank!

Treffpunkt ist das PROGR Büro beim Eingang Waisenhausplatz 30. Die Führung dauert ca. eine Stunde und ist kostenlos. Sie eignet sich auch für Kinder und ist rollstuhlgängig.

Bei Fragen oder speziellen Bedürfnissen gerne an 

Eingang PROGR Ost
18 h
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Th.
05.11.

Einfach gesagt: Beim Proben zuhören über Mittag.

Einblicke über die Mittagsszeit in die musikalischen Proben und Vorbereitungen vom Projekt «Gränzgängig – Volksmusik auf neuen Wegen», das jeweils am selben Abend um 20.00 Uhr in der PROGR Aula aufgeführt wird. 

Geniessen Sie davor oder anschliessend ein feines Mittagessen sowie ein reichhaltiges Salatbuffet in der PROGR Turnhalle.

Beim vierten Konzert im Jahr 2026 loten das Ensemble Viertaktmotor mit Nayan Stalder (Hackbrett), Raphael Heggendorn (Cello), Kaspar Eggimann (Akkordeon), Laurin Moor (Kontrabass) zusammen mit den Berner Musikerinnen von Tie Drei (Hannah Adriana Müller, Sonja Ott, Johanna Pärli) gemeinsam die Grenzen von Schweizer Volksmusik aus. 

Foto: zvg

PROGR Aula
12:12 h
Admission: Kollekte
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion, Viertaktmotor
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Einfach gesagt: «Gränzgängig» ist eine Konzertreihe bei der es um aktuelle Volksmusik geht. Beim vierten Konzert sind drei Musikerinnen von Tie Drei mit dabei.

«Gränzgängig – Volksmusik auf neuen Wegen» ist eine Konzertreihe, die den Fokus auf die aktuelle und sich ständig weiterentwickelnde Volksmusik legt und sich auch die Frage stellt: «Was ist Volksmusik überhaupt und wo sind ihre Grenzen?»

Hinter dem Projekt steht das Ensemble Viertaktmotor in Koproduktion mit dem PROGR. An fünf Terminen im Jahr lädt Viertaktmotor ausgewählte nationale und internationale Künstler:innen aus der aktuellen Volksmusikszene und anderen Genres ein, um mit ihnen die Grenzen der Volksmusik auszuloten. Das Ensemble Viertaktmotor besteht aus: Nayan Stalder (Hackbrett), Raphael Heggendorn (Cello), Kaspar Eggimann (Akkordeon), Laurin Moor (Kontrabass).

In einer einzigen Probe wird gemeinsam Musik von den Gäst:innen und von Viertaktmotor erarbeitet. Es wird experimentiert, improvisiert, neu interpretiert und instrumentiert, bevor die Musik am gleichen Abend dem Publikum präsentiert wird. So entsteht jedes Mal ein einzigartiges Konzerterlebnis voller kreativer Energie und eines spannungsvollen Austauschs zwischen den Künstler:innen und dem Publikum. Am selben Tag um 12.12 Uhr gibt es bereits einen Einblick in das musikalische Proben.

Das Trio Tie Drei aus Bern ist ein Schweizer Jazz- und Pop-Trio, das sich durch eine sehr eigenständige, erzählerische Klangsprache auszeichnet. Ihre Musik beschäftigt sich oft mit dem Thema Zeit und Wahrnehmung. Dabei entstehen musikalische Stücke, die verschiedene Perspektiven auf das Weltgeschehen verbinden und daraus kleine, oft bildhafte Klanggeschichten formen – etwa Natur, Landschaften oder gesellschaftliche Entwicklungen, die musikalisch interpretiert werden. Charakteristisch für das Trio ist die dichte, fast orchestrale Klangwirkung, die trotz der kleinen Besetzung entsteht. Die drei Musikerinnen arbeiten eng im gemeinsamen Kompositionsprozess und nutzen die Möglichkeiten ihrer Instrumente stark aus. Gleichzeitig bleibt viel Raum für Improvisation und individuellen Ausdruck, was ihrer Musik eine lebendige und offene Struktur gibt.

Hannah Adriana Müller voc & v, comp
Sonja Ott tp, comp
Johanna Pärli key, comp

Foto: zvg

PROGR Aula
20 h
Admission: Kollekte
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion, Viertaktmotor
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Sa.
07.11.

Einfach gesagt: UMS’nJIP präsentieren Walliser Volkslieder in neuem Kleid: in neuen Arrangements und überraschenden Kontexten.

Neue Musik/Walliser Volkslieder

PROGRAMM

UMS’nJIP
YDLZüüG (flk-sngs_e)
Walliser Volkslieder in neuen Arrangements
für Stimme, Blockflöten und Elektronik, 2026, UA

FLKSNGS_electrified (YDLZÜÜG) ist UMS’nJIP’s zweites Programm mit Volksliedern aus dem Oberwallis in eigenen neuen Arrangements, die, eingebettet in elektronische Ambients, zu einem audiovisuellen Gesamtkunstwerk verschnürt sind. Erdig, überraschend, zart und atmosphärisch verarbeiten UMS'nJIP musikalische Wurzeln — sie sind in Münster im Goms zuhause — und schlagen mit ihren ent-rückten Liedern eine humorvolle, gleichzeitig auch nachdenkliche und zeitkritische Brücke zu unserer ver-rückten Zeit.

MITWIRKENDE
UMS'nJIP
Ulrike Mayer-Spohn, Blockflöten/Elektronik
Javier Hagen, Stimme/Elektronik

Atelier 363
20–21 h (Doors: 19:30 h)
Admission: Kollekte
Pre-selling
Presenter: UMS’nJIP
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Einfach gesagt: All Night Long auf dem Dancefloor – mitreissend, abwechslungsreich und voller Groove.

Round Table Knights sind das Schweizer Duo Biru & Marc, das seit über einem Jahrzehnt für eigenständigen, hochwertigen House-Sound steht. Als DJs und Produzenten verbinden sie die Essenz klassischer House-Music mit modernen elektronischen Einflüssen – immer musikalisch, immer tanzflächenorientiert.

Ihre energetischen Sets führten sie in renommierte Clubs wie die Panorama Bar in Berlin oder Fabric in London sowie auf Festivals wie Sónar und Creamfields. Als Produzenten veröffentlichten sie auf Labels wie Defected und Made To Play; ihre Single «Calypso» wurde mit über 70 Millionen Spotify-Streams zu einem globalen Clubhit und erhielt Support von Grössen wie Carl Cox, Diplo und Laurent Garnier.

Nun kehren Round Table Knights zu ihrem Lieblingsformat zurück: dem All Night Long Set. Ohne Zeitdruck und mit voller kreativer Freiheit nehmen Biru & Marc das Publikum mit auf eine intensive, facettenreiche Clubreise – vom ersten Groove bis zum letzten Track.

PROGR Turnhalle
22 h
Admission: Vorverkauf 20.- / Abendkasse 25.-
Presenter: PROGR - Zentrum für Kulturproduktion

Su.
08.11.

Einfach gesagt: Mitreissende Rhythmen, tanzbare Grooves und die Klangwelt Ghanas – ein Familienkonzert voller Bewegung, Freude und gemeinsamer Entdeckungen.

Konzert für Familien: Pulsing rhythms from Accra

Mit Santrofi wird das Familienkonzert zu einer musikalischen Reise nach Ghana. Die achtköpfige Band aus Accra verbindet mitreissende Highlife-Rhythmen mit Funk und Afrobeat und lädt Gross und Klein zum Zuhören, Mitwippen und Tanzen ein. Kraftvolle Bläsersätze, lebendige Percussion und eingängige Melodien erzählen von Gemeinschaft, Freude und dem Alltag in Ghana. Spielerisch eröffnet Santrofi einen Zugang zu einer reichen Musiktradition, die fest verwurzelt ist und gleichzeitig voller neuer Ideen steckt. Ein Konzert voller Energie, Begegnung und gemeinsamer Bewegung – für die ganze Familie.

PROGR Turnhalle
15:30 h (Doors: 15 h)
Admission: 20.– / 25.– / 30.–
Pre-selling
Presenter: bee-flat
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Einfach gesagt: Traditioneller Highlife trifft auf Funk und Afrobeat – Santrofi entfacht mit mitreissenden Grooves und ansteckender Spielfreude eine energiegeladene Klangwelt.

Pulsing rhythms from Accra

Santrofi gehört zu den spannendsten Stimmen einer neuen Generation von Highlife-Musiker:innen aus Accra. Die achtköpfige Band verbindet die rhythmische Tiefe und Wärme der ghanaischen Musiktradition mit Funk, Afrobeat und einer zeitgenössischen Klangsprache. Mit ihrem aktuellen Album «Making Moves» schlägt Santrofi eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: pulsierende Grooves treffen auf kraftvolle Bläsersätze und Songs, die von Zusammenhalt, Liebe und dem Leben in den Strassen Accras erzählen. Die Musiker:innen schöpfen aus langjähriger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Grössen wie Ebo Taylor oder Pat Thomas und entwickeln daraus einen unverwechselbaren Sound, der tief in der Highlife-Tradition verwurzelt ist und zugleich neue Wege geht. Ein Konzert voller Energie, Spielfreude und mitreissender Rhythmen, das zum Tanzen ebenso einlädt wie zum Eintauchen in die musikalische Vielfalt Ghanas.

PROGR Turnhalle
20:30 h (Doors: 19:30 h)
Admission: 30.– / 35.– / 40.–
Pre-selling
Presenter: bee-flat
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Mo.
09.11.

Einfach gesagt: Shems Bendali spielt Trompete und lebt in der Schweiz. Er hat Familie in Frankreich und Algerien. Seine Musik erzählt Geschichten. Für das Swiss Jazz Orchestra schreibt er neue Musik. Die Musik verbindet verschiedene Länder und Kulturen. Viele Stücke werden an diesem Abend zum ersten Mal gespielt.

Der französisch-algerische Trompeter Shems Bendali lebt in der Schweiz und entwickelt eine tief erzählerische, feinfühlige Musik. In seinem aktuellen Projekt entwirft Bendali ein faszinierendes Sci-Fi-Universum zwischen Nordafrika und dem Nahen Osten, inspiriert von der Ästhetik futuristischer Comics. Es ist mehr als nur eine Abfolge von Stücken – es ist eine eigene Welt, die von intim-kontemplativen Momenten bis hin zu überwältigender Weite reicht. Durch seine Musik erkundet Shems Bendali seine vielschichtige Identität im Spannungsfeld zwischen dem Westen und der arabischen Welt. Ähnlich wie der Schriftsteller Amin Maalouf verweigert er die Entscheidung für nur eine Heimat – und verwandelt diesen Zwischenraum stattdessen in ein Feld voller Schöpfungskraft. Er bringt seine Musik nun exklusiv für das SJO zum ersten Mal in einen Big-Band- Kontext rein. Es erwartet uns ein Abend voller Uraufführungen.

PROGR Turnhalle
20–22:15 h (Doors: 19:30 h)
Admission: CHF 30.- ((Regulär 30, Reduziert 20, Gönner 40 - Der Tarif ist frei wählbar und soll allen Konzertbesuchenden ermöglichen, unsere Konzerte zu geniessen und gleichzeitig die Kunst und Kultur zu unterstützen.))
Presenter: Swiss Jazz Orchestra
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