Agenda

    • Thursday 27. Feb. 2014

      Galerie Bernhard Bischoff & Partner | 18:00 | EXHIBITION

      Eröffnung – Otto Tschumi «VARIATIONEN»

      • Otto Tschumi (1904–1985) Otto Tschumi, in Bern geboren, wächst in einfachen Verhältnissen auf. more...

      • Otto Tschumi (1904–1985)

        Otto Tschumi, in Bern geboren, wächst in einfachen Verhältnissen auf. Seine Kindheit verläuft glücklos. Nach Abschluss der Primarschule versucht Otto Tschumi, in unterschiedlichen Berufen Fuss zu fassen, unter anderem als Heizungstechniker, Architekt, Chemigraf und Lithograf. Einige Zeit verdient er seinen Lebensunterhalt als Grafiker. Zwischen 1921 und 1925 besucht er Kurse an der Gewerbeschule. Er selbst bezeichnet sich als Autodidakt.

        Ab 1936 lebt Tschumi mit seiner Frau, der englischen Tänzerin Beatrice Gutekunst, in Paris. Kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen 1940 kehrt das Paar in die Schweiz nach Köniz zurück. In Paris pflegt Tschumi Kontakt zu Max Ernst und anderen Surrealisten, zu Jean Arp und Alberto Giacometti. 1937 zeigt die Galerie von Jeanne Bucher eine erste Einzelausstellung Tschumis. 1942 erscheint die Ausgabe von Herman Melvilles Moby Dick mit Illustrationen von Otto Tschumi. 1960 vertritt er gemeinsam mit dem Maler Varlin und dem Bildhauer Robert Müller die Schweiz an der XXX Biennale in Venedig. Otto Tschumi ist der bekannteste Schweizer Künstler des Surrealismus. Seine Werke sind durch überraschende Kombinationen unterschiedlicher Gestaltungsmerkmale geprägt. Geometrisch strenge Linienkonstrukte finden sich neben amorphen Formen, einer flächig reduzierten Formensprache bedient er sich ebenso virtuos wie detailreicher Darstellungsweisen. Gemeinsamkeiten sind der Wunsch nach Verfremdung und die spielerische Leichtigkeit des Ausdrucks. Der junge Tschumi entwickelte, seinen Vorbildern Paul Klee und Picasso folgend, eine kubistische Formensprache. Zentrales Thema dieser Arbeiten ist der menschliche Körper, den er in Lithografien und Zeichnungen bis zur Unkenntlichkeit deformiert. Bei den Surrealisten in Paris findet Tschumi mit seiner Vorliebe für das Phantastische zahlreiche Anregungen. Auch die im Manifest
        des Surrealismus geforderte geistige Unabhängigkeit kommt Tschumis künstlerischer Eigenständigkeit sehr entgegen. Doch, sich den Surrealisten anschliessen, mag er nicht. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz entstehen die ersten Selbstporträts, ein Motiv, das Tschumi in den kommenden Jahren häufig gestaltet. Dabei geht es Tschumi weniger um den Wiedererkennungswert, als mehr um ein Spiel mit wiederkehrenden Motiven und variierenden künstlerischen Techniken. Neben zahlreichen Tieren finden sich oft auch Schiffe oder besser: Schiffswracks auf den Bilder Otto Tschumis. Möglicherweise wurde Tschumi durch die gründliche Lektüre von Melvilles „Moby Dick“ zu den Schiffsmotiven angeregt.

        Text ART-Nachlassstiftung, 2013

        Opening hours: Mittwoch bis Freitag 14:00 bis 18:00, Samstag 12:00 bis 16:00 oder nach Absprache

        Begin: 18:00

        Further information: www.bernhardbischoff.ch

    • Thursday 27. Feb. 2014

      Stadtgalerie | 18:00 | EXHIBITION

      Eröffnung – Anna Katharina Scheidegger, Lim Sokchalina, Pha Lina, Prum Seila, Narith Tith

      • Die Ausstellung zeigt verschiedene Blicke auf die Kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Kambodscha erlebt seit more...

      • Die Ausstellung zeigt verschiedene Blicke auf die Kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Kambodscha erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Bauboom. Gleichzeitig sind die Wunden des Genozides noch lange nicht verheilt und die Korruption macht sich überall breit.Die Ausstellung konfrontiert Fotografien und Videos der Schweizer Künstlerin Anna Katharina Scheidegger mit Arbeiten ihrer kambodschanischen Studenten.

        Opening hours: Mittwoch bis Freitag 14:00 bis 18:00, Samstag 12:00 bis 16:00

        Begin: 18:00

        Further information: www.stadtgalerie.ch

    • Thursday 27. Feb. 2014

      Kunstmuseum Bern @ PROGR | 18:00 – 20:00 | EXHIBITION

      KMB@PROGR: Credit Suisse Förderpreis Videokunst 2014

      Preisverleihung und Eröffnung

      • Preisverleihung und Eröffnung | Der Credit Suisse Förderpreis Videokunst hat sich etabliert und wird bereits more...

      • Der Credit Suisse Förderpreis Videokunst hat sich etabliert und wird bereits zum dritten Mal über die Schweizer Fachhochschulen ausgeschrieben. Der nationale Wettbewerb für Videokunst richtet sich an Studierende, die auf innovative Weise mit dem Medium Video umgehen. Der mit CHF 8'000.- und einem Platz in der Sammlung des Kunstmuseums Bern dotierte Preis wird im Februar 2014 von einer namhaften Jury vergeben. Das Kunstmuseum Bern und die Credit Suisse haben diesen Nachwuchspreis 2011 anlässlich ihrer 15-jährigen Partnerschaft ins Leben gerufen. Der Sieger/die Siegerin wird am 27. Februar 2014 verkündet. Ihr/sein Werk wird anschliessend bis 15. März im Ausstellungsraum und dann an der Museumsnacht 2014 im Hauptsitz der Credit Suisse in Bern gezeigt. 

        Begin: 18:00 | End: 20:00 | Admission: Frei (Eintritt Frei)

        Further information: www.kunstmuseumbern.ch/de/sehen/heute/396-kunstmuseum-bern-@-progr-120.html

        Presenter: Kunstmuseum Bern

    • Thursday 27. Feb. 2014

      Showroom videokunst.ch | 18:00 – 20:00 | EXHIBITION

      Vernissage: Costantino Ciervo

      You Are My Power, 2012, DV PAL Video, 6’50’’ mit Ton

      • You Are My Power, 2012, DV PAL Video, 6’50’’ mit Ton | Costantino Ciervo ( *1961 in Neapel, lebt seit 1984 in Berlin) more...

      • Costantino Ciervo ( *1961 in Neapel, lebt seit 1984 in Berlin) ist ein Künstler, der seit Jahrzehnten mit intellektueller Konsequenz und ästhetischer Schärfe die Kunst in einen Dialog mit gesellschaftlichen Verfasstheiten, ökonomischen Strukturen und wissenschaftlichen Entwicklungen stellt. Er ist mit seinen Arbeiten, die auch immer wieder die tradierten Grenzen zwischen künstlerischer und theoretischer Produktion ignorieren, stets am Puls der Zeit und im Dialog mit Theoretikern verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen sowie anderen KünstlerI und dem Publikum.

        Das Video thematisiert Macht, im Sinne von Herrschaft und Rebellion. Die Kichererbsen könnten auf die Multitude (Bevölkerung) hinweisen. Der Herrscher "ernährt" sich metaphorisch gesehen vom Konsens. Sobald der Konsens nicht mehr gesichert ist, können die Kichererbsen in ihrer multiplen Eigenschaft ihre Macht organisieren und die Kräfteverhältnisse umkehren.

        Opening hours: Mi-Fr 14-18h und Sa 12-16h

        Begin: 18:00 | End: 20:00

        Further information: www.videokunst.ch

        Presenter: Verein Kultessen

    • Thursday 27. Feb. 2014

      Aula PROGR | 20:00 | Theater

      Lilis Fett

      • Lili ist jung, attraktiv und in einer stabilen Beziehung. Lili hat einen guten Job, teure Boutiquekleider und 861 more...

      • Lili ist jung, attraktiv und in einer stabilen Beziehung. Lili hat einen guten Job, teure Boutiquekleider und 861 Facebook-Freunde, aber auch den Wahn alle Kalorien genauestens zusammenzuzählen.

        Lili veranstaltet eine kleine Diner-Party. Während der Party verfällt sie immer mehr in ein automatisches Zählen aller Kalorien. Weder Lilis Partner noch die Gäste wissen auf Lilis Zwang zu reagieren. Das Thema Ernährung steht wie ein böses Omen über dem ganzen Abend. Lili wird sich immer sicherer, dass sie noch lange nicht am Ende ihres Weges ist, dass sie es noch besser kann, besser zählen, wiegen, verdauen und ausscheiden.

        Lili entscheidet sich, obwohl eine medizinische Diagnose fehlt, sich den Magen verkleinern zu lassen. Der Entscheid führt schliesslich zum wortwörtlichen Aus.

        Längst hat sich die Wirtschaft des Themas Nahrung angenommen – mit einer Unzahl an unappetitlichen Nebenwirkungen. Dazu gehört, dass Essen schlicht  als krank machend bezeichnet wird.

        Lilis Fett zeigt, wie Essen längst den Rahmen der Normalität verlassen hat und wie der Zwang nach Kontrolle zum totalen Kontrollverlust führt.

        Regie:  Roger Binggeli Bernard
        Musik: Luka Mandic
        Video/Ausstattung: Doia Mataré

        Begin: 20:00 | Admission: CHF 25.- (Ermässigt (Kinder/Studenten): CHF 15.-)

        Pre-selling: projekt210.ch

        Further information: projekt210.ch/lilis-fett

        Presenter: Compagnie Majacc | Projekt 210

    • Thursday 27. Feb. 2014

      Turnhalle | 21:00 | Disco

      EIN ABEND MIT SARONA, NAROSA & ROSANA

      • Salvatore, Rocco & Nacho spielen Musik ab, damit ihr euch glücklich fühlen könnt. more...

      • Salvatore, Rocco & Nacho spielen Musik ab, damit ihr euch glücklich fühlen könnt.

        Begin: 21:00 | Admission: Frei

        Further information: turnhalle.ch/de/programm/1178

        Presenter: Turnhalle

    • Thursday 27. Feb. 2014

      kulturpunkt, EG West 009 | 14.02. – 04.04. | EXHIBITION

      Elmar Schafer Malerei - Anna Kohler Objekte

      Ein künstlerischer Dialog

      • Ein künstlerischer Dialog | Elmar Schafer (1969) lebt in Schmitten (FR) und besucht das Atelier Creahm in Fribourg more...

      • Elmar Schafer (1969) lebt in Schmitten (FR) und besucht das Atelier Creahm in Fribourg seit 1998.

        Elmar Schafer verleiht mit kräftigen Pinselstrichen seinen farbigen Werken viel Schwung. Das Licht, die Natur und die Jahreszeiten sind in der Malerei von Elmar Schafer immer wieder direkt spürbar.

        Ende 2013 erhielt Elmar Schafer für sein «Triptychon» den Publikumspreis der 2. Sensler Biennale, das neben anderen Werken an der Ausstellung gezeigt wird.

         

        Anna Kohler (1958) lebt in Zofingen (AG). Sie ist Objektkünstlerin, Musikerin (Geige und Gesang u.a. bei Schürmüli Musig) und Werklehrerin.

        Anna Kohler arbeitet vor allem mit Papier und Ton. Beide Materialien

        werden zum Teil mit Gesso, Pigmenten, Tusche und Blattgold veredelt. Die Objekte strahlen Filigranität, aber auch Kraft und Witz aus.

        Opening hours: Do: 14–19 h + Fr: 14–17.30 h (od. nach tel. Vereinbarung 031 508 50 88)

        Further information: agenda.kulturpunkt.ch

    • Thursday 27. Feb. 2014

      Stadtgalerie | 27.02. – 22.03. | EXHIBITION

      Anna Katharina Scheidegger, Lim Sokchalina, Pha Lina, Prum Seila, Narith Tith

      • Die Ausstellung zeigt verschiedene Blicke auf die Kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Kambodscha erlebt seit more...

      • Die Ausstellung zeigt verschiedene Blicke auf die Kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh. Kambodscha erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Bauboom. Gleichzeitig sind die Wunden des Genozides noch lange nicht verheilt und die Korruption macht sich überall breit.Die Ausstellung konfrontiert Fotografien und Videos der Schweizer Künstlerin Anna Katharina Scheidegger mit Arbeiten ihrer kambodschanischen Studenten.

        Opening hours: Mittwoch bis Freitag 14:00 bis 18:00, Samstag 12:00 bis 16:00

        Further information: www.stadtgalerie.ch

    • Thursday 27. Feb. 2014

      Showroom videokunst.ch | 27.02. – 12.04. | EXHIBITION

      Costantino Ciervo

      You Are My Power, 2012, DV PAL Video, 6’50’’ mit Ton

      • You Are My Power, 2012, DV PAL Video, 6’50’’ mit Ton | Costantino Ciervo (*1961 in Neapel, lebt seit 1984 in Berlin) more...

      • Costantino Ciervo (*1961 in Neapel, lebt seit 1984 in Berlin) ist ein Künstler, der seit Jahrzehnten mit intellektueller Konsequenz und ästhetischer Schärfe die Kunst in einen Dialog mit gesellschaftlichen Verfasstheiten, ökonomischen Strukturen und wissenschaftlichen Entwicklungen stellt. Er ist mit seinen Arbeiten, die auch immer wieder die tradierten Grenzen zwischen künstlerischer und theoretischer Produktion ignorieren, stets am Puls der Zeit und im Dialog mit Theoretikern verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen sowie anderen KünstlerInnen und dem Publikum.

        Das Video thematisiert Macht, im Sinne von Herrschaft und Rebellion. Die Kichererbsen könnten auf die Multitude (Bevölkerung) hinweisen. Der Herrscher "ernährt" sich metaphorisch gesehen vom Konsens. Sobald der Konsens nicht mehr gesichert ist, können die Kichererbsen in ihrer multiplen Eigenschaft ihre Macht organisieren und die Kräfteverhältnisse umkehren.

        Opening hours: Mi-Fr 14-18h und Sa 12-16h

        Further information: www.videokunst.ch

    • Thursday 27. Feb. 2014

      Galerie Bernhard Bischoff & Partner | 27.02. – 12.04. | EXHIBITION

      Otto Tschumi «VARIATIONEN»

      • Otto Tschumi (1904–1985) Otto Tschumi, in Bern geboren, wächst in einfachen Verhältnissen auf. more...

      • Otto Tschumi (1904–1985)

        Otto Tschumi, in Bern geboren, wächst in einfachen Verhältnissen auf. Seine Kindheit verläuft glücklos. Nach Abschluss der Primarschule versucht Otto Tschumi, in unterschiedlichen Berufen Fuss zu fassen, unter anderem als Heizungstechniker, Architekt, Chemigraf und Lithograf. Einige Zeit verdient er seinen Lebensunterhalt als Grafiker. Zwischen 1921 und 1925 besucht er Kurse an der Gewerbeschule. Er selbst bezeichnet sich als Autodidakt.

        Ab 1936 lebt Tschumi mit seiner Frau, der englischen Tänzerin Beatrice Gutekunst, in Paris. Kurz vor dem Einmarsch der deutschen Truppen 1940 kehrt das Paar in die Schweiz nach Köniz zurück. In Paris pflegt Tschumi Kontakt zu Max Ernst und anderen Surrealisten, zu Jean Arp und Alberto Giacometti. 1937 zeigt die Galerie von Jeanne Bucher eine erste Einzelausstellung Tschumis. 1942 erscheint die Ausgabe von Herman Melvilles Moby Dick mit Illustrationen von Otto Tschumi. 1960 vertritt er gemeinsam mit dem Maler Varlin und dem Bildhauer Robert Müller die Schweiz an der XXX Biennale in Venedig. Otto Tschumi ist der bekannteste Schweizer Künstler des Surrealismus. Seine Werke sind durch überraschende Kombinationen unterschiedlicher Gestaltungsmerkmale geprägt. Geometrisch strenge Linienkonstrukte finden sich neben amorphen Formen, einer flächig reduzierten Formensprache bedient er sich ebenso virtuos wie detailreicher Darstellungsweisen. Gemeinsamkeiten sind der Wunsch nach Verfremdung und die spielerische Leichtigkeit des Ausdrucks. Der junge Tschumi entwickelte, seinen Vorbildern Paul Klee und Picasso folgend, eine kubistische Formensprache. Zentrales Thema dieser Arbeiten ist der menschliche Körper, den er in Lithografien und Zeichnungen bis zur Unkenntlichkeit deformiert. Bei den Surrealisten in Paris findet Tschumi mit seiner Vorliebe für das Phantastische zahlreiche Anregungen. Auch die im Manifest
        des Surrealismus geforderte geistige Unabhängigkeit kommt Tschumis künstlerischer Eigenständigkeit sehr entgegen. Doch, sich den Surrealisten anschliessen, mag er nicht. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz entstehen die ersten Selbstporträts, ein Motiv, das Tschumi in den kommenden Jahren häufig gestaltet. Dabei geht es Tschumi weniger um den Wiedererkennungswert, als mehr um ein Spiel mit wiederkehrenden Motiven und variierenden künstlerischen Techniken. Neben zahlreichen Tieren finden sich oft auch Schiffe oder besser: Schiffswracks auf den Bilder Otto Tschumis. Möglicherweise wurde Tschumi durch die gründliche Lektüre von Melvilles „Moby Dick“ zu den Schiffsmotiven angeregt.

        Text ART-Nachlassstiftung, 2013

        Opening hours: Mittwoch bis Freitag 14:00 bis 18:00, Samstag 12:00 bis 16:00 oder nach Absprache

        Further information: www.bernhardbischoff.ch