Agenda

    • Freitag 16. März 2018

      Aula PROGR | 20:00 | Konzert

      DIESSEITS – JENSEITS

      Ensemble Montaine

      • Ensemble Montaine | Peter Streiff (*1944) Gneis 1 (blau rot atem grün) – Uraufführung Urs Peter mehr...

      • Peter Streiff (*1944) Gneis 1 (blau rot atem grün) – Uraufführung
        Urs Peter Schneider (*1939) Tor I (1978-1980) – UA
        Hermann Meier (1906-2002) Trio HWV11 (1945-46)
        Hermann Meier Quintett (1989)
        Hermann Meier Trio HWV 22 (1948) – UA
        Urs Peter Schneider Tor II (1978-1980) – UA
        Peter Streiff für Zehn (Faden Zettel Prägung) (2011-2012)

        Im Zentrum des Konzerts des «Ensemble Montaigne» stehen die Werke für Blasinstrumente von Hermann Meier. Ganz in der Mitte des Programms sein letztes Werk überhaupt, das Bläserquintett (1989), das flankiert wird von zwei Trios. Das zweite wird in diesen Konzerten gar uraufgeführt. Hin zu und weg von den drei Werken führt je ein «Tor» von Urs Peter Schneider. Einerseits drängt sich diese Konstellation musikalisch auf, andererseits ist sie ein schönes Bild: Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist Schneider mit der Musik Meiers vertraut und setzt sich mit vielen Interpretationen und Programmierungen für sie ein. Diesseits von «Tor I» und «Tor II» erklingen zwei Werke von Peter Streiff.
        Jahrzehnte lang war der Solothurner Komponist Hermann Meier nur einer kleinen Gruppe Enthusiasten ein Begriff. In den letzten Jahren wuchs das Interesse an der Musik Meiers rapide. Zu den langjährigen Meier-Interpretinnen und -Interpreten (Ensemble Neue Horizonte Bern; Dominik Blum) gesellten sich in neuerer Zeit auch grosse Orchester wie die basel sinfonietta, das Berner und das Bieler Sinfonie-Orchester.
        Auch auf anderen Ebenen wird die Musik Meiers erkannt: Nach seinem Tod 2004 wurde sein Nachlass mit Manuskripten, Korrespondenz, usw. von der Paul Sacher Stiftung in Basel übernommen. Seit 2016 führt die Berner Fachhochschule eine Forschungsarbeit mit dem Titel «Das Auge komponiert» durch, unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds.
        Alfred Zimmerlin schreibt anlässlich einer Aufführung mit Klavierwerken Meiers in der NZZ:
        «Der Komponist Hermann Meier gehört in die Generation von Olivier Messiaen an, ist rund zwanzig Jahre jünger als Stockhausen, Goeyvaerts, Barraqué oder Boulez und schrieb in den fünfziger und sechziger Jahren eine Musik, die man heute rückblickend als ebenbürtig neben das Schaffen der vier Letztgenannten stellen muss. (…) Das ist ganz grosse Klaviermusik.»

         

        Julianna Wetzel Flöte | Peter Vögeli Oboe | Nicola Katz Klarinette | Patricia Pazos Pintor Fagott | Martin Huber Horn | Miriam Müller Violine | Claudia Kienzler Violine | Markus Wieser Viola | Felix Schüeli Violoncello | Kaspar Wirz Kontrabass | Andreas Brenner Leitung

        Beginn: 20:00

        Weitere Informationen: ignm-zentralschweiz.ch/?page_id=16

    • Freitag 16. März 2018

      Turnhalle | 22:00 | Disco

      Aerosol

      Ivan Smagghe (les Disque de la mort) & Alex Like (Aerosol, roof.fm)

      • Ivan Smagghe (les Disque de la mort) & Alex Like (Aerosol, roof.fm) | Aerosol is a new series of electronic music mehr...

      • Aerosol is a new series of electronic music events that makes you jump into new fields of ''club sound'', offered by local and international Dj's , and live performances.

        Aerosol makes you breathe better, smell better and dance better.

         

        In this issue Ivan Smagghe and Alex Like will delight us. 

         

        Ivan Smagghe belongs to a top table of DJs that journalists like to lazily describe as “The DJ’s DJs”. Along with the likes of occasional partner-in-crime Andrew Weatherall, Ivan has the ability to play music like a raw conduit between his famously obscure records and the dancefloor’s strobe- soaked bodies, injecting something of himself seamlessly into the mix along the way.

        His genre defying/defining production work originally in Black Strobe and now in It’s A Fine Line and Smagghe & Cross has connected him to and garnered the praise of (amongst others) James Murphy, Trevor Jackson, Ata, Optimo and the aforementioned Weatherall. All fellow crusaders in the fight to prove that electronic music can be so much more than a one-dimensional soundtrack for a night on the lash.

        After nearly a decade of putting out numerous remixes (from Superpitcher to the XX, Discodeine to Au Revoir Simone, Fairmont to Tiga) and releases that can't be boxed in (electro rockabilly on Kompakt to italo rickety disco, the "nu-balearic" classic My Kind of Woman on history Clock), his project with Tim Paris, It's A Fine Line released their long-awaited album in September 2016 on Kill The DJ, a label Ivan has co-run for 15 years with his old Paris Le Pulp crew. The first single, THE DELIVERY, featured Alex Kapranos, the singer from Franz Ferdinand.

        Since 2013 Ivan has also been running his own imprint, Les Disques de la Mort (LDDLM). The label is very much an outlet for his own unique taste in music: new kids & old friends (Erol Alkan, Zongamin, Manfredas, Golden Bug, Marc Pinol), and reissues (003 is composed of edits of israeli cold wave).

         

         

        Clubmusik mit Anspruch? Wer Alex Like kennt, weiss, dass man genau das von ihm bekommt. Schon immer eigentlich. Alex Like kommt ursprünglich aus Yverdon, hat portugiesische Wurzeln und öfters ein unwiderstehliches Lachen im Gesicht. Als DJ hat er neben Helden wie Carl Craig oder Roman Flügel aufgelegt. Und wo sich manch ein älteres DJ-Semester auf seinen angestammten Platten ausruht, ist Alex Like nie stillgestanden. Kaum ein Berner DJ ist so nah dran am Gewusel der Gegenwart wie er; dran an Innovationen im Grenzbereich von House und Techno. Drum würde man ihn auch eher als Plattenjäger, denn als Plattensammler bezeichnen. Auch wenn seine Plattensammlung riesig ist. So zukunftsorientiert dieser DJ ist, so geschichtsbesonnen legt er auf: ein Sound, der an den historischen Rändern von Clubmusik verortet ist: Funk trifft auf Bassgeraune und verstolperter House hält schon mal ein Tänzchen mit sphärischem Gründertechno. Alex Like: genau, das gefällt uns richtig gut.

         

        https://soundcloud.com/colonelgatito

        Beginn: 22:00 | Eintritt: CHF 15.-

        Veranstalter: Turnhalle

    • Freitag 16. März 2018

      Stadtgalerie | 23.02. – 24.03. | Ausstellung

      Der Standpunkt war nur ein Aussichtspunkt

      Daria Gusberti mit Ino Varvariti und Giannis Delagrammatikas

      • Daria Gusberti mit Ino Varvariti und Giannis Delagrammatikas | Daria Gusberti (*1974, Bern) weilte zwischen 2015 mehr...

      • Daria Gusberti (*1974, Bern) weilte zwischen 2015 und 2017 während verschiedenen Malen in Athen, um ihrem Interesse an Projektionen und Vorstellungen am Beispiel Griechenland nachzugehen. In verschiedenen Teilen stellte sie lose zusammenhängende Arbeiten zur Hinterfragung des eigenen Blickes auf einen fremden Ort schon in Athen, Bern und Basel aus.

        Vor Ort lernte sie die beiden Kunstschaffenden Ino Varvariti (*1979, Athen/Berlin) und Giannis Delagrammatikas
        (*1982, Athen/Berlin) kennen, welche in ihrem künstlerischen Schaffen ähnliche Themen bearbeiten. Für die Ausstellung in der Stadtgalerie hat Daria Gusberti die beiden eingeladen, um gemeinsam persönliche und kollektive Projektionen sowie kulturelle Konventionen anhand von transformierten Bildern und Objekten wie Reiseführer, Souvenirs und eigenen Fotografien zu untersuchen und um ihrem eigenen Blick einen anderen entgegenzustellen.

        Öffnungszeiten: Mi-Fr: 14-18 Uhr / Sa: 12-16 Uhr

        Eintritt: Eintritt frei

        Weitere Informationen: www.stadtgalerie.ch

        Veranstalter: Stadtgalerie

        Beteiligt: Daria Gusberti

    • Freitag 16. März 2018

      PROGR, Markus Zürcher Fenster | 23.02. – 24.05. | Ausstellung

      Martin Bichsel: Portrait von Norbert Klassen

      • Als wir 2009 den Abstimmungskampf für die Erhaltung des Kulturzentrums PROGR vorbereiteten, habe ich viele mehr...

      • Als wir 2009 den Abstimmungskampf für die Erhaltung des Kulturzentrums PROGR vorbereiteten, habe ich viele Künstlerinnen und Künstler im Haus portraitiert. Auch Norbert Klassen hat sich bei mir gemeldet. Er hatte als engagierter Mieter den PROGR von Anfang an stark mitgeprägt und gestaltet.

        Norbert erlag am 1. Dezember 2011 seiner Krankheit. Aber seine Performance geht weiter. Seine Urne hat er der Black Market Performance Gruppe vermacht und die Asche wird auf den Bühnen dieser Welt verstreut.

        Passend dazu ist Norberts Portrait im Fenster vielleicht auch eine drei Monate dauernde Performance. Den Blick stets streng auf die Speichergasse gerichtet ist er Zuschauer des Lebens, draussen auf der Strasse.

        Technik: Digitalprint 140 x 180cm

    • Freitag 16. März 2018

      erlesen, EG West 011 | 15.03. – 07.04. | Ausstellung

      Lina Müller - Bilder, Plakate & Publikationen

      Ausstellung in Kooperation mit Illustratorinnen Schweiz

      • Ausstellung in Kooperation mit Illustratorinnen Schweiz | In Zusammenarbeit mit dem Verein Illustratorinnen & mehr...

      • In Zusammenarbeit mit dem Verein Illustratorinnen & Illustratoren Schweiz zeigt "erlesen - Raum für gedruckte Feinkost" in unregelmässiger Folge Einblicke in das aktuelle Werk von Illustrationskünstlerinnen/-künstlern aus der Schweiz.

        Öffnungszeiten: siehe: www.erlesen.org

        Weitere Informationen: www.erlesen.org

        Veranstalter: erlesen – Raum für gedruckte Feinkost