Agenda

    • Freitag 11. Mai 2018

      Turnhalle | 22:00 | Disco

      Club Lento

      Peter Power (Voodoohop/Multi Culti), M. Rux (YNFND/Tal der Verwirrung), Sun Drine (Töchter)

      • Peter Power (Voodoohop/Multi Culti), M. Rux (YNFND/Tal der Verwirrung), Sun Drine (Töchter) | Die Erinnerung an mehr...

      • Die Erinnerung an die letzte Club Lento ist noch nicht mal verblasst und schon steigt der nächste Silberstreifen am Horizont auf: Am 11.5. erkunden wir das «Tal der Verwirrung», heben mit dem kosmischen Zauber von «Voodoohop» ab und laben uns schliesslich an der belebenden «Sonne». Als DJs führen uns Peter Power (Voodoohop/Multi Culti), M. Rux (Tal der Verwirrung/YNFND) und Sun Drine (Töchter) durch die Nacht.

         

        Peter Power lebt als Teil der spirituellen Techno-Aussteiger von Voodoohop eine Hälfte des Jahres im Brasilianischen Dschungel, die andere in Berlin. Voodoohop ist ein Kollektiv aus Musikern, DJs und Künstlern, das sich vor zehn Jahren zusammenschloss um die Welt zu verbessern. Naturverbundenheit, Spiritualität und Selbstverwirklichung werden in dieser Kommune nicht nur gelebt, sondern in DIY-Ästhetik extatisch gefeiert. Mittlerweile wird dieser Lebensstil auch in Partyform rund um den Globus exportiert.

        Natürlich drückt sich das in Peter Powers Musik aus. So langsam und spannend wie sein Leben im Dschungel ist, so langsam und interessant ist seine Musik: Downbeat-Techno gemischt mit folkloristischen, schamanistischen und ritualistischen  Elementen – oft eine Spur spiritualistischer, esoterischer oder experimenteller als bei Kollegen, genau so oft setzt er aber das Tanzen ins Zentrum seiner Kreationen.

         

        Aus dem Talentpool das Berlin in Sachen Downtempo darstellt, stammt auch unser zweiter Gast. M. Rux konnte sich im letzten Jahr mit einer Reihe schöner Remixes davon abheben. Dies brachte ihm so grosse Aufmerksamkeit, dass er inzwischen nicht nur überall in Deutschland auftritt, sondern an so entfernten Orten wie Japan oder Chile. Als DJ schöpft er aus einer ausufernden Plattensammlung und erschafft hypnotische Clubmusik, die gleichzeitig nach Wüste und Großstadt klingt.

         

        Die letzte im Bunde stammt aus Bern und heisst Sun Drine (Töchter).  Sie hat sich im Januar bei uns bewiesen und dabei gezeigt, dass ihr Motto nicht nur leere Worte sind. Ihr Ziel ist es so aufzulegen, dass man sich gehen lassen kann. Denn erst sobald man sich nicht mehr festhält, wird fallen zum Schweben. Und Schweben wollen wir ja alle.

         

        FB-Event

         

        Beginn: 22:00 | Eintritt: CHF 10.-

        Veranstalter*in: Turnhalle

    • Freitag 11. Mai 2018

      PROGR, Markus Zürcher Fenster | 23.02. – 24.05. | Ausstellung

      Martin Bichsel: Portrait von Norbert Klassen

      • Als wir 2009 den Abstimmungskampf für die Erhaltung des Kulturzentrums PROGR vorbereiteten, habe ich viele mehr...

      • Als wir 2009 den Abstimmungskampf für die Erhaltung des Kulturzentrums PROGR vorbereiteten, habe ich viele Künstlerinnen und Künstler im Haus portraitiert. Auch Norbert Klassen hat sich bei mir gemeldet. Er hatte als engagierter Mieter den PROGR von Anfang an stark mitgeprägt und gestaltet.

        Norbert erlag am 1. Dezember 2011 seiner Krankheit. Aber seine Performance geht weiter. Seine Urne hat er der Black Market Performance Gruppe vermacht und die Asche wird auf den Bühnen dieser Welt verstreut.

        Passend dazu ist Norberts Portrait im Fenster vielleicht auch eine drei Monate dauernde Performance. Den Blick stets streng auf die Speichergasse gerichtet ist er Zuschauer des Lebens, draussen auf der Strasse.

        Technik: Digitalprint 140 x 180cm

    • Freitag 11. Mai 2018

      Stadtgalerie | 05.04. – 12.05. | Ausstellung

      XIII MOONS

      Monika Stalder

      • Monika Stalder | In Monika Stalders (*1981, Zürich) künstlerischem Schaffen sind seit einiger Zeit ihre mehr...

      • In Monika Stalders (*1981, Zürich) künstlerischem Schaffen sind seit einiger Zeit ihre Formate grösser und ihre Materialpalette breiter geworden. Die Malerei wird raumgreifender und es sind zusätzliche Medien wie die Musik hinzugekommen. Mit experimentellem Sound, teils selbstproduziert, teils von Kollaborateuren beigesteuert, untersucht sie, wie Werkeindrücke verändert oder gar manipuliert werden können.

        In ihren Malereien für die Einzelausstellung in der Stadtgalerie stehen die dreizehn Vollmonde von 2018 im Zentrum. Monika Stalder schafft mit der gezeigten Werkserie und konkreten Eingriffen an der vorhandenen Architektur eine visuelle und akustische Komposition. Mit Sound-Performances eingeladener Gäste wird in hommage à la lune #01 – #03 die sinnliche Inszenierung immer wieder neu erfahrbar.

        Öffnungszeiten: Mi-Fr: 14-18 Uhr / Sa: 12-16 Uhr

        Eintritt: Frei (Eintritt frei)

        Weitere Informationen: www.stadtgalerie.ch

        Veranstalter*in: Stadtgalerie

    • Freitag 11. Mai 2018

      Reflector Contemporary Art Gallery | 06.04. – 12.05. | Ausstellung

      Johanna Bruckner – Hyperbodies

      • Johanna Bruckner interessiert sich für die Bedingungen der sich auflösenden Arbeit, die sich als Reaktion mehr...

      • Johanna Bruckner interessiert sich für die Bedingungen der sich auflösenden Arbeit, die sich als Reaktion auf die Technologien des kommunikativen Kapitalismus herausgebildet haben. Oft arbeitet sie mit sozialen und politischen Bezügen, die sich innerhalb der Brüche und Kämpfe unserer Realitäten herausbilden.

        «Hyperbodies» zeigt aktuelle Arbeiten, in denen die finanzielle Regulierungen öffentlicher Räume, ausbeuterische Arbeitsbedingungen, gegenwärtige Stadtentwicklungspolitik, und die Steuerung öffentlicher Infrastrukturen durch digitale Logistiken untersucht werden.

        Der Informationsfluss, der in digitalen, algorithmischen und Echtzeitprotokollen rund um den Globus zirkuliert, dient als Ordnungsschema für menschliches Wissen. Dieses «Internet der Dinge» ist eine Einladung an den menschlichen Intellekt, entweder anzunehmen, teilzunehmen oder abzulehnen. Wie können Praktiken entstehen, die eine Gegenhegemonie zur totalen Absorption des Lebens in die immer schneller werdende Maschine der kapitalistischen Abstraktion anbieten?

        Ihre Arbeit ist ein Versuch, die Paradoxien und neuen Möglichkeiten des sozialen Zusammenhalts bei der Auflösung der heutigen menschlichen Handlungsmacht in Frage zu stellen. TänzerInnen und PerformerInnen sind in ihren Arbeiten, Filmen und Videoinstallationen von zentraler Bedeutung.

        Johanna Bruckner (*1984 in Wien). Ihre Arbeiten werden international gezeigt, zuletzt in den Deichtorhallen Hamburg, Sammlung Falckenberg, KW Institute for Contemporary Art, Berlin; dem Migros Musem für Gegenwartskunst, Zürich; der Villa Croce, Museum für Zeitgenössische Kunst, Genua; dem Kunsthaus in Hamburg; dem Kunstverein Harburger Bahnhof und der Galleri Box (solo). Bruckners Arbeit wurde mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie das Hamburger Stipendium für Bildende Kunst (2016), erhielt 2015 ein Stipendium für das Auslandsstudio-Programm am Banff Center for Visual Arts in Kanada und ist derzeit Stipendiatin der Sommerakademie Paul Klee (2017-19).

        Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag, 14.00 bis 18.00 Uhr; Samstag, 12.00 bis 16.00 Uhr

    • Freitag 11. Mai 2018

      Showroom videokunst.ch | 06.04. – 19.05. | Ausstellung

      Tian Xiolei, "The world", 2007

      • «The world» ist eine sehr frühe Animationsarbeit des chinesischen Künstlers Tian Xiaolei. mehr...

      • «The world» ist eine sehr frühe Animationsarbeit des chinesischen Künstlers Tian Xiaolei. Die schwarz-weissen, abstrakten bewegten Formen ziehen die Betrachterin regelrecht in einen Sog dieser fremden und doch auf eigentümliche Weise bekannten Welt. Der Assoziationsraum wird durch die Geräuschkulisse relativ klar umrissen: die Unterwasserwelt mit Meeresrauschen entwickelt sich zur Umgebung der mechanischen Abläufe einer Maschine die sich schliesslich in Begleitung eines Vogelschwarms in die Luft begibt und mit dem Wind um imposante Hochhäuser kreist. The world zeichnet ein Bild einer zivilisatorischen Entwicklung, von der Darstellung von Fauna und Flora bis hin zu architektonischen und industriellen Mühlwerken der Menschheit.

        Tian Xiaolei (*1982 in Beijing/ CN) schloss seinen Master in digitalen Medien an der Central Academy of Fine Arts Beijing ab. Er lebt und arbeitet in Beijing. 

        Öffnungszeiten: Mi–Fr: 14-18 Uhr, Sa: 12–16 Uhr

        Weitere Informationen: www.videokunst.ch

        Veranstalter*in: videokunst.ch

    • Freitag 11. Mai 2018

      Galerie Bernhard Bischoff & Partner | 06.04. – 19.05. | Ausstellung

      ‹PORTER À L'ENVERS›

      Katia Bourdarel / Reto Leibundgut

      • Katia Bourdarel / Reto Leibundgut | Katia Bourdarel und Reto Leibundgut verbindet für die gemeinsame Ausstellung mehr...

      • Katia Bourdarel und Reto Leibundgut verbindet für die gemeinsame Ausstellung ‹PORTER À L'ENVERS› das Material; beide haben sich ihn ihren neusten Arbeiten mit Textilen beschäftigt, jedoch unterscheiden sie sich bei der Umsetzung. Katia Bourdarel malt in ihren neusten Gemälden die Stoffe so virtuos, dass es in den Fingern juckt und man die Falten der Stoffe und ihre Geschmeidigkeit berühren möchte. Bei Reto Leibundgut, welcher in seinen Arbeiten meistens altes, verbrauchtes Abfallmaterial wiederverwertet, liegt es auf der Hand, dass er direkt aus alten Stoffen Bilder kreiert. Zusätzlich verbindet die beiden Künstler das Thema der Nacktheit in ihren Arbeiten.

        Öffnungszeiten: Mi - Fr 14-18h Sa 12-16h oder nach Absprache

        Weitere Informationen: www.bernhardbischoff.ch

        Veranstalter*in: Galerie Bernhard Bischoff & Partner

    • Freitag 11. Mai 2018

      PROGR, Gang EG West | 04.05. – 16.05. | Ausstellung

      Fotoausstellung

      Fotos von Moritz Keller